„Stadt soll Wirten helfen“

NEUMARKT. Die Gastronomie gehört nach Meinung der Neumarkter CSU zu den Bereichen, die unter der aktuellen Corona-Krise am meisten leiden.

Zu den finanziellen Einbußen komme die Ungewissheit, wie sich die Lage in Zukunft entwickeln werde, hieß es von der CSU-Stadtratsfraktion, die deshalb anregte, dass die Stadt die heimischen Gastronomiebetriebe unterstützen soll.

Als eine konkrete Maßnahme haben die CSU-Stadträte die Außenbestuhlung ins Auge gefasst: „Die Möglichkeiten für unsere Gaststätten sollten durch die Stadt großzügig erweitert werden“, sagte Lissy Walter. Darüber hinaus wurde angeregt, den Wirten die Gebühren für eine solche Ausweitung auf zwei Jahre zu erlassen.


Man brauche kreative Lösungen, um den Wirte in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, sagte Fraktions-Vorsitzender Marco Gmelch. Neben einer Ausweitung der Außenbestuhlung könnte beispielsweise auch über die Einrichtung von „Sonderbiergärten“ nachgedacht werden. Auch die Ausrichtung eines Festes der Neumarkter Wirte wäre vorstellbar – für den Fall, dass sich die Ansteckungszahlen über einen längeren Zeitraum weiter nach unten entwickeln.

Die Fraktion schlug vor, schnellstmöglich einen „runden Tisch“ mit Vertretern der Gastronomie, der Stadtverwaltung, der Innenstadtreferentin Gerlinde Wanke und Vertreter des Stadtrats zu bilden.
20.05.20
Neumarkt: „Stadt soll Wirten helfen“
Telefon Redaktion


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