Wechsel im Nierenzentrum


Dr. Josef Wopperer übergab symbolisch den Schlüssel an Dr. Randolf Seitz

NEUMARKT. „Schlüsselübergabe“ im Neumarkter KfH-Nierenzentrum: Dr. med. Randolf Seitz tritt die Nachfolge von Dr. med. Josef Wopperer an.

Seitz übernimmt damit die medizinische Verantwortung für die chronisch nierenkranken Patienten, die im Nierenzentrum im Rahmen der Dialyse sowie in der nephrologischen Sprechstunde ambulant behandelt werden. Darüber hinaus übernimmt er – ebenfalls in Nachfolge von Wopperer – die ärztliche Leitung der stationären Nephrologie am Klinikum Neumarkt.

Dr. Wopperer geht gleichzeitig in den Ruhestand.

Am Mittwoch übergab Wopperer symbolisch den Schlüssel an seinen langjährigen Kollegen und Nachfolger und wünschte ihm viel Erfolg bei der zukünftigen Ausgestaltung der nephrologischen Versorgung in Neumarkt: „Ich bin mir sicher, dass sich Dr. Seitz mit seinem persönlichen Engagement und fachlichem Knowhow hervorragend um das Wohl der nierenkranken Patienten im KfH-Nierenzentrum wie auch im Klinikum kümmern wird. Wir haben hier ein starkes nephrologisches Team, das auch nach meinem Ausscheiden mit Dr. Seitz eine starke ärztlichen Leitung an der Spitze haben wird“, sagte Wopperer. So werde auch die für die Patienten enorm wichtige Kontinuität in der wohnortnahen nephrologischen Versorgung sichergestellt.


Dr. Randolf Seitz ist bereits seit 2012 als Nephrologe im KfH-Nierenzentrum Neumarkt tätig, zuletzt als stellvertretender ärztlicher Leiter, und betreut seitdem im Rahmen der Kooperationsvereinbarung auch nierenkranke Patienten im Klinikum Neumarkt. Seine Ausbildung absolvierte der gebürtige Nürnberger an der Medizinischen Klinik 4 für Nieren- und Hochdruckkrankheiten am Klinikum Nürnberg/Universität Erlangen, einer der führenden nephrologischen Abteilungen Deutschlands.

Seit 2014 lebt der Vater von zwei Kindern in der Oberpfalz. Der Nephrologie hat sich der 44jährige Mediziner mit Leidenschaft verschrieben: „Häufig betreut und begleitet der Nephrologe seine Patienten über viele Jahre, so dass sich ein besonderer Kontakt zwischen Arzt und Patient ergibt“, sagte Seitz. In der Behandlung der chronisch nierenkranken Menschen gäbe es dabei verschiedene Herausforderungen: von der Prävention einer Nierenfunktionsverschlechterung über die Betreuung bei einer Dialysepflicht bis gegebenenfalls hin zur Transplantationsvorbereitung und -nachsorge.

Im KfH-Nierenzentrum Neumarkt werden seit 1987 Patienten umfassend nephrologisch behandelt: In der nephrologischen Sprechstunde steht die Prävention und Früherkennung chronischer Nierenfunktionsstörungen sowie möglicher Folgeerkrankungen an erster Stelle. Auch die kontinuierliche Nachbetreuung nierentransplantierter Patienten erfolgt im Rahmen der nephrologischen Sprechstunde. Darüber hinaus werden chronisch nierenkranken Patienten alle Dialyseverfahren angeboten: Mit der Peritoneal- und der Hämodialyse stehen dabei zwei grundsätzlich gleichwertige Behandlungsmöglichkeiten zur Wahl.

Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. ist Träger des Neumarkter KfH-Nierenzentrums und wurde 1969 gegründet. In mehr als 200 KfH-Zentren werden rund 19.000 Dialysepatienten sowie aktuell mehr als 70.000 Sprechstundenpatienten umfassend behandelt.
26.02.20
Neumarkt: Wechsel im Nierenzentrum
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