Halsbrecherische Flucht

NEUMARKT. Ein unter Drogen stehender junger Autofahrer lieferte sich eine halsbrecherische Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsjagd mit der Polizei.

Nach der Jagd durch zwei Landkreise - darunter mit 160 Stundenkilometer durch Lupburg - konnte der von Polizeistreifen und einem Hubschrauber verfolgte Mann in einem Maisfeld kauernd festgenommen werden.

Die Verfolgungsjagd ereignete sich bereits am frühen Sonntag-Morgen, wurde aber erst jetzt von der Polizei gemeldet.

Am Sonntag gegen 2.50 Uhr wollte eine Streife der Parsberger Polizei in der Lupburger Straße in Parsberg einen Opel-Kleinwagen kontrollieren. Trotz des eingeschalteten Anhaltesignals beschleunigte der 20jährige Fahrer aber sein Auto und flüchtete vor dem Streifenwagen. Die Fahrt ging zunächst mit teilweise sehr hohen Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern durch Lupburg und über die kurvenreiche Strecke nach Wieselbruck.


Dort setzte der aus dem westlichen Landkreis Regensburg stammende Mann seine Flucht über einen Rad- und Wanderweg entlang der Schwarzen Laber mit bis zu Tempo 100 bis nach Hardt fort. Anschließend ging es über Schrotzhofen und Oberpfraundorf nach Unterpfraundorf. Auf diesem Streckenabschnitt täuschte der Fahrer ein Abbiegen nach links an, riss aber das Steuer plötzlich nach rechts. Der Fahrer des mittlerweile aufgeschlossenen Polizeiautos konnte einen Unfall nur noch durch Ausweichen und eine Vollbremsung vermeiden.

Nach dem Ortsgebiet Unterpfraundorf ließ der Opel-Fahrer sein Fahrzeug auf der Straße stehen und flüchtete zu Fuß in ein Maisfeld. Das Maisfeld konnte mit zwischenzeitlich eingetroffenen weiteren Streifen umstellt werden. Außerdem wurde ein Polizeihubschrauber und ein Diensthund angefordert. Durch den Hubschrauber konnte der Geflüchtete dann im Maisfeld kauernd entdeckt werden. Nach Ansprache durch die eingesetzten Beamten und vor dem Eindruck des Hubschraubers und des Diensthundes erkannte der junge Mann seine ausweglose Lage und ließ sich aus dem Maisfeld herausdirigieren.

Er konnte dann widerstandslos festgenommen werden. Anschließend fanden Polizisten bei ihm eine Kleinmenge Marihuana. Außerdem stand der junge Mann während der Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde.

Wegen der rücksichtslosen Fahrweise bei seiner Flucht und der Drogen im Blut ordnete die Staatsanwaltschaft die sofortige Sicherstellung des Führerscheins an.

Glücklicherweise wurden keine Menschen bei der Flucht gefährdet.
17.09.19
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Telefon Redaktion



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