Begegnung im Mittelpunkt


Jugendliche aus Serbien und Kroatien bei der Internationalen Jugendbegegnung 2018 in Neumarkt
Foto: Archiv/Müller
NEUMARKT. Die Internationale Jugendbegegnung ist nicht am Ende. Es wird sie weiterhin geben, stellte Oberbürgermeister Thomas Thumann fest.

Dies habe er in einem internen Gespräch zusammen mit Rainer Hortolani, dem Integrationsreferenten und zuständigen Stadtrat für die Internationale Jugendbegegnung, gegenüber Arnold Graf und Georg Jüttner deutlich gemacht. In dem internen Gespräch wurde von Stadtseite noch einmal dargestellt, dass die Internationale Jugendbegegnung von Beginn an im Jahr 2001 organisatorisch und finanziell eine Veranstaltung der Stadt war und ist.


Folglich ist es nur durch das Zutun der Mitarbeiter der Stadt und die finanzielle Trägerschaft der Stadt möglich gewesen, diese Jugendbegegnung überhaupt in Gang zu setzen und am Laufen zu halten. Dass sich aus dieser Begegnung der Jugend zusehends ein reiner Musikworkshop mit Begleitprogramm entwickelt habe, sei eine Entwicklung, die so nicht absehbar gewesen war. Im Jahr 2013 sei daher die Zuständigkeit für die Veranstaltung an das Jugendbüro übergegangen. Das bedeute letztlich auch, dass damit der Jugendaustausch in den Mittelpunkt gerückt werden sollte.

Die Jugendbegegnung war in der letzten Zeit von verschiedener Seite in die Kritik geraten, hieß es.

Es könne nicht darum gehen, ein Gymnasium oder eine einzelne Gruppe zu fördern, sondern eben Jugendliche aller Schulen mit Interesse an der Jugendbegegnung mit zu integrieren. Dies sei heuer erstmals auch geschehen, nachdem im letzten Jahr die auf der alleinigen Teilnahme der Camerata des Ostendorfer Gymnasiums bezogene Ausrichtung in einem Schreiben für beendet erklärt wurde.

Das bedeute allerdings keinen Ausschluss der Schüler der Camerata oder überhaupt von Schülern des Ostendorfer Gymnasiums. Die seien weiterhin gern gesehene Teilnehmer an der Jugendbegegnung.

Aber es sollen jetzt auch Schüler anderer Schulen an der Begegnung teilnehmen können. Das Jugendbüro hat daher für 2019 zur Teilnahme der Internationalen Jugendbegegnung in Serbien eine öffentliche Ausschreibung getätigt. Nach dem bisherigen Stand der Anmeldungen wird heuer auch eine Gruppe aus Neumarkt dorthin reisen.

Für das heuer im serbischen Zrenjanin stattfindende Treffen werde eine Rekordbeteiligung aus den osteuropäischen Ländern gemeldet. Und für das Jahr 2020 ist außer der Reihe geplant, dass sie nicht in Neumarkt stattfinden wird, sondern voraussichtlich in St. Petersburg. Die russische Stadt hatte bereits im Vorfeld angefragt, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, dort aus Anlass des Kriegsendes vor 75 Jahren die Veranstaltung abzuhalten.
18.07.19
Neumarkt: Begegnung im Mittelpunkt
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