„Flatterulme“ im Mittelpunkt


In Neumarkt wurde eine Ausstellung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald eröffnet

NEUMARKT. In einem Neumarkter Kaufhaus wurde die Ausstellung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald über den Baum des Jahres 2019, „die Flatterulme“, eröffnet.

Wegen einer verheerenden Krankheit vor über 100 Jahren gibt es in der Region kaum noch Feld- und Bergulmen. Die Flatterulme ist dagegen nicht anfällig gegenüber dem Erreger. Aber dennoch ist sie in Deutschland gefährdet, weil ihre natürlichen Lebensräume wegfallen.


Das Holz von Berg- und Feldulme wird gern in der Kunst- und Möbelschreinerei verwendet, wegen der unterschiedlichen Färbung von Kern- und Splintholz. Das Holz der Flatterulme dagegen ist weniger gefärbt. Hier findet man eher dekorative Maserungen im Holz durch die zahlreichen ruhenden Augen, die immer wieder austreiben.

In der Region hießen die Ulmen Elmboum oder Elm (im Englischen auch heute noch). Durch den Einfluss des Lateinischen (Ulmus) wurde sie zum Ulmboum. Von Rüster spricht man meist, wenn man das Holz meint. Den Namen „Flatterulme“ hat der Baum von den kleinen an den Zweigen hängenden Blüten und Früchten, die im Wind flattern.
25.06.19
Neumarkt: „Flatterulme“ im Mittelpunkt
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