Unterschriften übergeben

NEUMARKT. Die Oberölsbacher wollen sehr wohl die Verkehrs-Spange von Sindlbach in Richtung Kreisverkehr Unterölsbach an der Autobahn A3.

Das sagte der Oberölsbacher Sprecher Rupert Wurm im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung. Nachdem in Presseberichten der Eindruck entstanden sei, die geplante Spange werde in Oberölsbach abgelehnt, wurden im Ort Unterschriften gesammelt und jetzt überreicht. Etwa 65 Prozent der Bürger hätten sich dabei klar für eine solche Spange ausgesprochen.


Der Landkreis als Träger der Baumaßnahme dränge die Ortsumfahrung weder der Gemeinde Berg noch den Bürgern von Oberölsbach auf, sagte Bürgermeister Helmut Himmler. Für die endgültige Entscheidung im Kreistag sei aber schon wesentlich, ob die kostenträchtige Entlastungsstraße zur Verbesserung der Lebensqualität im Dorf auch gewollt sei. Außerdem merkt er an, dass bei der Entscheidung für die "Spange Oberölsbach" die befürwortende Beschlusslage im Gemeinderat eindeutig war. Er sei Landrat Willi Gailler jedenfalls sehr dankbar, dass die Umgehungsstraße auf Wunsch der Gemeinde geplant und gebaut werde. Derzeit findet bereits der Grunderwerb für die neue Trasse statt.

Rupert Wurm zeigte noch eine Variante auf, mit der die geplante Ortsumfahrung Berg mit dieser Umfahrung von Oberölsbach kombiniert werden könnte. Die Ortsumfahrung Berg würde demnach bei Meilenhofen nicht zurück auf die derzeit bestehende Staatsstraße 2240 führen, sondern bis Oberölsbach entlang der Autobahn A3 geführt werden, wo sie auf die "Spange Oberölsbach" schließen könnte. Dadurch könnte zum einen der Bau eines großen Brückenbauwerks über die Schwarzach bei Meilenhofen entfallen und zum anderen würde der gesamte Ort Oberölsbach eine Verkehrsentlastung erfahren.

Zu dieser "großen Lösung" werde es aber nach den Worten des Bürgermeisters nicht kommen, da sich die Verkehrsentlastungsfunktion im Verhältnis zu den wesentlich höheren Kosten als zu gering darstellt.

Zum weiteren Vorgehen in der Angelegenheit "Spange Oberölsbach" gab der Bürgermeister Himmler bekannt, dass in diesem Jahr noch die Planungen und Zuwendungsverfahren vorgesehen seien. Nachdem 2019 die Straßensanierungs-Maßnahmen an der Staatsstraße 2240 sowie der Bau der Abbiegespuren auf die Autobahn bei Oberölsbach anstehen, ist der Bau der "Spange Oberölsbach" in den Jahren 2020/2021 möglich.
04.03.19
Neumarkt: Unterschriften übergeben
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