Neumarkt wurde nicht genannt
NEUMARKT. Verkehrsminister Stolpe hat am Donnerstag in Berlin die Maßnahmen für das Zwei-Milliarden-Investitionsprogramm vorgestellt. Von einem Weiterbau der B 299 bei Neumarkt war dabei nicht die Rede...
In Neumarkt hat man sich Hoffnungen gemacht, daß mit dem Weiterbau der Bundesstraße auch die Stadtumgehung weitergeführt würde. Regierungspräsident Dr. Wolfgang Kuhnert hatte bei seinem Antrittsbesuch im Neumarkter Rathaus den Planfeststellungsbeschluss für den Weiterbau quasi als Geschenk mitgebracht - im Bundesverkehrsministerium wurde dann aber der Daumen für einen Baubeginn noch in diesem Jahr gesenkt (
wir berichteten): Es ist kein Geld da.
Mit der Ankündigung des Zwei-Milliarden-Investitionsprogramm für Verkehrswege durch Bundeskanzler Schröder machte man sich im Neumarkter Rathaus aber wieder Hoffnungen.
Und vielleicht geht ja doch noch was: "Genannt sind nur einige wenige Straßenprojekte, die noch in diesem Jahr
begonnen werden können. Das bedeutet also nicht, dass der Zug für die B299
abgefahren wäre", erklärte Ministeriums-Pressesprecher Michael Zirpel in einer E-Mail an den Neumarkter SPD-Vorsitzenden Karl-Heinz Brandenburger.
Stolpe hatte in der Pressekonferenz in Berlin mitgeteilt, daß 900 Millionen des Investitionsprogramm in den Straßenverkehr fließen sollen, der größere Rest geht an die Schiene und den Verkehr auf dem Wasser. Als einzige Maßnahmen in Bayern wurden die A 3 bei Aschaffenburg und die A73 zwischen Coburg und Lichtenfels genannt.