neumarktonline - die Internet-Tageszeitung. Aktuelle Berichte, Meldungen und News aus Neumarkt in der Oberpfalz im Internet
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ISSN 1614-2853
5. Jahrgang

Vorbildliches Rathaus

NEUMARKT. „Wir sind schon ein wenig stolz darauf, dass wir bei der Beschäftigung Schwerbehinderter an führender Position sind.“ Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Alois Karl die Zahlen aus dem Personalamt zur Beschäftigungssituation Schwerbehinderter kommentiert.

„Wir kommen unserer gesetzlich vorgeschriebenen Beschäftigungspflicht nicht nur nach, sondern überschreiten sie um mehr als ein Drittel deutlich“, sagte Karl. Während nach dem Schwerbehindertengesetz im Jahresdurchschnitt fünf Prozent aller Arbeitsplätze in einem Betrieb mit Schwerbehinderten besetzt sein müssen, sind es im Bereich der Stadt Neumarkt 6,75 Prozent. Statt der geforderten durchschnittlich 20 Pflichtarbeitsplätze für schwerbehinderte Mitarbeiter bietet die Stadt 27.

Damit liegt Neumarkt auch deutlich über dem Durchschnitt anderer Arbeitgeber im Arbeitsamtsbezirk Regensburg. Dort betrugt die Beschäftigungsquote zuletzt durchschnittlich 4 Prozent, wobei der öffentliche Dienst durchschnittlich 5,7 Prozent und private Arbeitgeber 3,7 Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten besetzt hatten.

Derzeit müssen die Arbeitgeber das jährliche Anzeigeverfahren nach dem Schwerbehindertenrecht durchführen. Dazu müssen sie an das Arbeitsamt melden, wie viele Schwerbehinderte beschäftigt sind. Der Gesetzgeber hat dabei festgelegt, dass fünf Prozent der im Jahresdurchschnitt in einem Betrieb mit mindestens 20 Arbeitnehmern vorhandenen Arbeitsplätze von Schwerbehinderten besetzt sein müssen. Unterschreitet ein Arbeitgeber diese Vorgabe, so muss er eine Ausgleichsabgabe entrichten.