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ISSN 1614-2853
5. Jahrgang

"Mehr für Familien tun"

NEUMARKT. „Endlich greift die CSU-Fraktion unsere oftmals erhobene Forderung auf und erklärt, mehr als bisher für Familien tun zu wollen“, heißt es in einer Presse-Mitteilung der Fraktionsgemeinschaft. Die Stadträte der Freien Liste Zukunft und der Grünen hoffen, "dass es nicht nur bei Sprechblasen bleibt, die dann zerplatzen“ , sondern, dass „umfassend und tatsächlich fest angepackt wird“.

Fraktionsvorsitzender Johann Georg Glossner nannte als Beispiel die Gemeinde Laer in NRWestfalen, die es mit gezielten Fördermaßnahmen geschafft hat, den Geburtenrückgang zu drosseln und positiv in Richtung Zukunft zu wirken. Dringlicher Handlungsbedarf bestehe hier auch in Neumarkt.

Schleunigst aufgegriffen werden sollten die Anträge der SPD in Richtung Kinderkrippe und Ausbildungsstellen im Rathaus: Dieter Ries, Vorsitzender der Wählervereinigung FLitZ, nannte es beschämend, dass die Große Kreisstadt Neumarkt in der städtischen Verwaltung keinen einzigen Ausbildungsplatz für Jugendliche anbietet.

Die Mitglieder und Stadträte von FLitZ und den Grünen fordern außerdem eine rapide Senkung der familiären Kosten für Kinder wie Krippen-, Kindergarten-,Schul-, und ÖPNV Kosten, eventuell sozial gestaffelt, besser noch sei es, ganz auf Gebühren zu verzichten. Und die Gebühren in der Bücherei müssen schnellstens abgeschafft werden.

„Diese Gebühren wirkten in mehrfacher Hinsicht als regelrechte Voll-Bremsung für Familien und in Richtung Bildung. „So fördert man keine Familien und die Ausleihzahlen gehen seit der Einführung der Gebühren dramatisch zurück“ weiß Stadtrat Hans Walter Kopp, Referent der Bücherei, zu berichten. Konkrete Zahlen – 40 Prozent Rückgang- lägen vor.

„Die reiche Stadt Neumarkt sollte diese Gebühren schnellstens streichen, um sich nicht lächerlich zu machen, denn in anderen Dingen praktiziert man doch beinahe grenzenlose Großzügigkeit“, erinnert Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky mit Blick „auf jüngste, städtische Millionenprojekte wie Stadthalle und Fischer-Museum.

Handlungsbedarf sieht Glossner auch im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel. „Wir können Jugendliche kostenlos transportieren, und müssen dafür nur einen Bruchteil dessen aufwenden, was die Stadthalle kostet". So könne sich Neumarkt bundesweit einen positiven Namen machen.

Bei einem "Rückgang der Geburtenrate von 31 Prozent" brauche man ohnehin bald keine Stadthalle mehr - "mangels interessierter Menschen, die schlicht nicht mehr geboren werden".
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