NEUMARKT. Die schneeglatten Fahrbahnen der Autobahn führten am frühen Montag-Morgen zwischen Neumarkt und Parsberg zu mehreren Unfällen mit zwei Verletzten und über 130 000 Euro Schaden!
Gegen 0.45 Uhr fuhr ein 41-jähriger Österreicher mit seinem IVECO-Kleintransporter die Autobahn A 3 zwischen Parsberg und Velburg in Richtung Nürnberg.
Er benutzte den linken Fahrstreifen. Als er auf den rechten Fahrstreifen zurückwechseln wollte, kam er auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab. In der angrenzenden Böschung kippte der Lkw auf die linke Fahrzeugseite.
An dem Kleintransporter entstand ein Klein-Schaden von 3000 Euro.
Dieser Verkehrsunfall löste einen Nachfolgeunfall mit einem Gesamtschaden von 122.000 Euro aus.
Der Fahrer eines nachfolgenden österreichischen Sattelzuges ein 42-jähriger Türke bemerkte den Schleudervorgang des Kleintransporters, wich mit seinem Lkw auf die linke Fahrspur aus und konnte abbremsen.
Ebenso reagierte der 47-jährige Fahrer eines ungarischen Kleintransporters, der hinter dem österreichischen Sattelzug herfuhr. Auch er wich auf die linke Fahrspur aus und bremste ab.
Diesen beiden Fahrzeugen folgte wiederum ein österreichischer Sattelzug. Die 50-jährige österreichische Lkw-Fahrerin bemerkte den Anhaltevorgang der beiden vorausfahrenden Fahrzeuge zu spät und fuhr mit ihrem Sattelzug auf den ungarischen Kleintransporter auf und schob diesen auf den davor stehenden Sattelzug.
Die 50-jährige österreichische Sattelzugfahrerin und ihr Ehemann, der in der Schlafkabine schlief, wurden bei dem Auffahrunfall leicht verletzt.
An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von 122.000 Euro. Die linke Fahrspur war bis 4.30 Uhr wegen Bergungsarbeiten gesperrt.
Ein weiterer Verkehrsunfall erreignete sich um 5.30 Uhr zwischen der Rastanlage Jura und der Anschlussstelle Neumarkt in der Frickenhofener Senke.
Ein 23jähriger Kroate fuhr mit einem Kleintransporter und Anhänger Richtung Nürnberg und war aufgrund der schneebedeckten Fahrbahnverhältnisse zu schnell unterwegs.
Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit kam er ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke und anschließend gegen die rechte Leitplanke.
Der Anhänger war mit einem Pkw beladen, der nicht ausreichend gesichert war. Der aufgeladene Pick up rutschte vom Anhänger und blieb schließlich auf der Leitplanke liegen.
Der Schaden beträgt 8.000 Euro.