NEUMARKT.
"Zerstörerisch und gefährlich" sei die momentane Strukturpolitik des Oberbürgermeisters, heißt es von der Wählervereinigung Freie Liste Zukunft (FLitZ).
Da würden einerseits Zig- Millionen Euro für "unnötigen Luxus" wie die Stadthalle verplant und andererseits die Einrichtung eines Kinderhorts blockiert mit dem von CSU-Stadtrat Helmut Jawurek gebrauchten Argument, das sei „de luxe“.
Die Wählervereinigung Freie Liste Zukunft (FLitZ) steht auf dem Standpunkt, dass der OB und seine CSU "immer mehr und unverschämter" mit öffentlichen Geldern, also ohne jegliches persönliches Risiko, in wirtschaftliche Abläufe eingreife, die keinesfalls Sache der Kommunalpolitik sind. So werden zum Beispiel Cafes (Bad-Cafe, Park-Cafe) von der Stadt teuer gebaut, wohl wissend, dass mit dem erzielten Mieterlös das Ganze sich niemals rechnen werde.
Am Platz am Unteren Tor werde für einen Investor von der Stadt ein teuerstes Grundstück in erstklassiger Lage vorgehalten, um dort ein Einkaufszentrum zu bauen: "Als ob wir nicht längst schon genug davon hätten." Das Schlimme am städtischen Geschäftsgebaren sei die Tatsache, dass "mit diesen öffentlichen Investitionen und Subventionen der freie Wettbewerb massiv verzerrt" werde und zahlreiche Privatunternehmer, Wirte und Geschäftsleute keine Chance mehr hätten mitzuhalten. Viele bleiben so auf der Strecke, müssen schließen und die Leerstände werden in Neumarkt zwangsläufig zunehmen, befürchten die Mitglieder der Wählergemeinschaft Freie Liste Zukunft.
Stattdessen fordert die Wählergemeinschaft Förderprogramme in Richtung Energieeinsparung und alternative Energiegewinnung, um damit Arbeitsplätze zu schaffen und aktiv Umweltschutz zu betreiben.