"Überzogene Forderungen"

NEUMARKT. Die Fraktionsgemeinschaft Freie Liste Zukunft/Grüne wendet sich in einer Presse-Mitteilung gegen "überzogene Gebührenforderung der Stadtspitze gegenüber den Neumarkter Gymnasien" (wir berichteten).
Wir veröffentlichen die Presse-Mitteilung im Wortlaut:

"Ein schwarzes Jahr war das Jahr 2004 für die Geldbeutel der Neumarkter Bürger, dies resümiert die Fraktionsgemeinschaft Freie Liste Zukunft/Grüne in ihrer vergangenen Fraktionssitzung. Die vorläufige Krönung stellt die überzogene Gebührenforderung der Stadtspitze gegenüber den Neumarkter Gymnasien für die Nutzung des Reitstadels dar. Dieses weitere traurige Kapitel der Neumarkter Stadtgeschichte verdeutlichen zwei Tatsachen:

Wenn schon für den Reitstadel, der ja weitestgehend abgeschrieben ist, Gebühren in einer Höhe gefordert werden müssen, die für eine Schulveranstaltung nicht mehr finanzierbar sind, wie sieht es dann mit den geplanten Gebühren für die etwa 30 Millionen Euro teuere Stadthalle aus?

Welche Neumarkter Bürger oder Einrichtungen sollen diese denn dann nutzen?

Die Gebührenforderung der Stadtverwaltung stellt nicht zuletzt ein Armutszeugnis für das Verhältnis der Stadtspitze zur Wertschätzung der Bildung des Nachwuchses unserer Bürger dar. Wenn selbst das Geld für eine Abitur-Abschlussfeier in einem würdigen Rahmen nicht vorhanden ist, auf der anderen Seite aber mit enormen Aufwand Kultur für ausgewählte Kreise gesponsert wird, so ist einiges faul in dieser Stadt. Die Missachtung des Bildungsauftrages hat sich bereits in der fatalen Einführung der Nutzungsgebühren für die Bibliothek manifestiert.

Die Fraktionsgemeinschaft Freie Liste Zukunft/Grüne wird weiterhin dafür kämpfen, dass die von den Bürgern aufgebrachten Steuermittel für alle Bürger und nicht nur für eine geringe elitäre Gruppe verwendet werden."

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