Gewinneinbußen bei GastwirtenNEUMARKT. Die Neumarkter sparen weiter bei Gasthaus-Besuchen. Wie im gesamten Gebiet des IHK-Bezirks klagen die Gastwirte über Gewinneinbußen. Vorteil für die Gäste: Nach IHK-Einschätzung bleiben die Preise in der nächsten Saison gleich !Bei der "Saisonumfrage Tourismus Sommerhalbjahr 2004" entdeckte die IHK insgesamt "Frostige Aussichten" Mit der abgelaufenen Sommersaison sind die 166 befragten Unternehmen unzufriedener als zum Vorjahreszeitraum. Die Touristikbranche spürt weiterhin den Spartrend der Verbraucher. Die Betriebe gehen von einer negativen Entwicklung aus. Nur wenige Unternehmen rechnen mit einem Umschwung zum Besseren. Überwiegend gleich bleiben wird die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe und bei den Reiseunternehmen. (Werte in Klammern: Sommer 2003) Als gut oder zumindest befriedigend bezeichnen 73 Prozent (82 Prozent) der Beherbergungs-Betriebe ihre Geschäftslage. Der Branche fehlen die Urlauber: 34 Prozent (26 Prozent) der befragten Betriebe melden rückläufige Übernachtungszahlen von Touristen sowie eine nachlassende Zimmer- und Stellplatzauslastung. Eine gestiegene Aufenthaltsdauer vermelden nur zwei Prozent (14 Prozent). Dabei ist für den Verbraucher positiv, dass die Preise nicht wesentlich teurer werden. Investitionen werden nur in begrenztem Maße durchgeführt. Modernisierung und Ersatzbeschaffung sind die häufigsten Gründe. Die schlechte Wirtschaftslage und die schlechte Witterung des Sommers werden als Hauptgründe für die negative Lageeinschätzung von den Gastronomen genannt. Die Gäste sparen weiter an Essen und Trinken, was zu schwindenden Umsätzen führt. Ein Plus bei den Gewinnen verzeichnen zehn Prozent (26 Prozent). Gewinneinbußen registrieren 59 Prozent (49 Prozent). Die Preise werden in der nächsten Saison überwiegend gleich bleiben. 18 Prozent (elf Prozent) der Gastronomiebetriebe erwarten für die Zukunft eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage, 26 Prozent (23 Prozent) eine Verschlechterung. Positiver sieht es in der Reisebranche aus. Lage, Umsätze und Ertragslage sind weiter im leichten Aufwärtstrend. Einen Rückgang bei den gebuchten Auslandsreisen registrieren 44 Prozent (80 Prozent), bei Inlandsreisen sind es 38 Prozent (45 Prozent). Die Personenschifffahrt hatte mit Niedrigwasser zu kämpfen. Auch im Reisegewerbe werden die Preise hauptsächlich stabil bleiben. 14 Prozent (sechs Prozent) der befragten Reiseunternehmen wollen mehr investieren. Dabei liegen die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit in den Bereichen Kapazitätserweiterung und Rationalisierung. Positiv in die Zukunft blicken nur 14 Prozent (42 Prozent) der Reiseunternehmen, 20 Prozent (24 Prozent) sehen der Zukunft mit Skepsis entgegen. Erstellt am
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