Silberstreifen am Horizont

NEUMARKT. Der Wirtschaft im Raum Neumarkt geht es unter dem Strich gar nicht so schlecht. Dieses Fazit zogen Sprecher des Neumarkter Industrie- und Handelsgremiums in einem Pressegespräch nach ihrer Sitzung am Montag.

Nachdem das Einzelhandelskonzept und die Appelle des Gremiums an die Stadt zur Lösung des Problems am Unteren Tor in Neumarkt (wir berichteten bereits am Montagabend) den größten Raum des Gesprächs einnahmen, sprach Gremiums-Vorsitzender Dr. Franz Ehrnsperger auch die anderen Branchen an. Er sah für die Industrie einen "Silberstreif am Horizont - vor allem für exportorientierte Firmen". Die für den Raum Neumarkt so bedeutenden Baufirmen würden zwar weiterhin unter dramatisch sinkenden Zahlen im "Inlandsbau" leiden, könnten aber mit Auslandsaufträgen auch die Arbeitsplätze in Neumarkt sichern. Bei anderen Branchen wie der Gastronomie, Werbung oder Möbel zeichne sich eine Polarisierung ab - "den Guten geht es auch gut".

Gremiums-Geschäftsführer Dr. Christian Götz wies auf die Bereitschaft der Arbeitgeber im Raum Neumarkt hin, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. In den letzten zehn Jahren sei die Zahl der Lehrstellen um 30 Prozent gestiegen, allein heuer um rund 5,1 Prozent. 270 Betriebe bilden im Landkreis Neumarkt aus.

Im Landkreis Neumarkt gehören der Regensburger Industrie- und Handelskammer übrigen 6604 Firmen an. Bei den meisten (5177) handelt es sich um Kleingewerbe; 1427 sind ins Handelsregister eingetragen.

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