Jüttner will kandidieren !
NEUMARKT. Der CSU-Kandidat Erich Bärtl erhält einen Gegner bei der Wahl zum dritten Bürgermeister und Nachfolger des ausscheidenden Emil Silberhorn: Nach Ende der Stadtratssitzung am Donnerstagabend kündigte die UPW an, ihren Fraktionssprecher Georg Jüttner ins Rennen zu schicken !
Die Kampf-Kandidatur kommt nicht völlig überraschend, nachdem schon im Vorfeld der CSU-Kandidaten-Kürung die freien Wähler ins Spiel gebracht wurden. Dies war aber dann bei der Aufstellung des CSU-Kandidaten kein Tema mehr: Erich Bärtl setzte sich gegen die von Junger Union und Frauen-Union unterstützten Gisela Burger durch.
Angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Neumarkter Stadtrat ist an der Wahl Bärtls zum Nachfolger von Emil Silberhorn nicht zu zweifeln. Trotzdem kündigte die UPW in einer am Donnerstag-Abend verteilten Presse-Mitteilung jetzt Georg Jüttner als weiteren Bewerber an.
In der Presse-Mitteilung wird auf die Wahl-Ergebnisse hingewiesen. Die UPW fühle sich als zweitstärkste Fraktion in die Pflicht genommen, "für die 45 Prozent Nicht-CSU-Wähler" einen Bürgermeister zu beanspruchen.Gleichzeitig wird in der Mitteilung das Wirken Emil Silberhorns gewürdigt, der im nächsten Jahr zum Ehrenbürger Neumarkts ernannt werden soll.
Die UPW erinnerte daran, daß mit einem UPW-Bürgermeister auch die 291 000 Stimmen, die nicht für CSU-Kandidaten abgegeben wurden, in die Stadtpolitik eingebunden würden.
Jüttner sei für die Aufgabe der richtige Mann, heißt es weiter: Er habe sich als Mann des Ausgleichs und der Verständigung qualifiziert und wirke so vermittelnd und nicht polarisierend. Nach dem aktiven Schuldienst am Ostendorfer-Gymnasium könne er außerdem die erforderliche Zeit für diese Aufgabe erübrigen.
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