Grünes Licht für Frickenhofen

NEUMARKT. Die gemeinsamen Anstrengungen des Freistaates Bayern sowie von Landkreis und Stadt Neumarkt tragen nun Früchte: Die seit drei Jahren beantragte zusätzliche Autobahnanschlussstelle an die A 3 Nürnberg - Regensburg bei Frickenhofen wurde nun vom Bundesverkehrsministerium bewilligt.

Landrat Albert Löhner, Oberbürgermeister Alois Karl und die Vertreter des Straßenbauamtes Regensburg sowie der Autobahndienststelle zeigten sich deshalb beim Ortstermin in Frickenhofen erleichtert und zufrieden: "Mit dieser positiven Enscheidung des Verkehrsministerium ist unserer gesamten Region sehr geholfen", hieß es. Die neue Anschlussstelle werde nicht nur zu einer deutlichen Verbesserung für die Einsatzkräfte bei Unfällen am Rödelberg führen, sondern insgesamt die Verkehrserschließung der Stadt und der Nachbargemeinden bis hinein in den Landkreis Amberg-Sulzbach auf eine bessere Grundlage stellen. Sie trage auch dem enormen Wachstum der Stadt Neumarkt seit dem Bau der A 3 Rechnung.

Der Landkreischef und das Stadtoberhaupt dankten neben dem Bundesverkehrsministerium besonders auch dem Straßenbauamt Regensburg und dem Freistaat Bayern für die Unterstützung, die schließlich dem Antrag zum Erfolg verholfen hat.

Wann die neue Anschlussstelle konkret gebaut wird, ist derzeit noch offen. Das Straßenbauamt Regensburg wird im nächsten Jahr einen Planentwurf erstellen. Da die Baukosten relativ niedrig eingeschätzt werden, hoffen alle Beteiligten auf eine rasche Realisierung.

(Die Grünen haben die Entscheidung kritisiert; Bericht hier)
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