"Stimmungsmache gegen BI"

NEUMARKT.Die Bürgerinitiative "Weiterentwicklung am Unteren Tor" beklagt sich bitterlich, daß Oberbürgermeister Alois Karl bei allen Feiern und Festen Stimmung gegen die BI mache und beim Altennachmittag am Mittwoch sogar Musterstimmzettel verteilt habe. Vier Tage vor der Abstimmung gab die BI eine weitere Presse-Mitteilung heraus, die wir nachfolgend im Wortlaut veröffentlichen:

Presse-Mitteilung

Die Bürgerinitiative "Weiterentwicklung am Unteren Tor" sind durchwegs allesamt "Ja-Sager". Nur wer beim Bürgerentscheid mit "Nein" stimmt ist ein "Nein-Sager" und trägt dazu bei, weiterhin die Blockadehaltung der Stadtspitze zu unterstützen. Ein zweifaches "Nein" kann man nur mit einem "JA" zur vernünftigen Stadtentwicklung begegnen. Sagen wir "JA" zu einem Ende der von Alois Karl verordneten Denkblockade am Unteren Tor.

Die BI hat von Anfang an mit das Ziel gehabt, die Neumarkter Bürgerinnen und Bürger an zukunftsträchtigen Entscheidungen teilhaben zu lassen. Die BI hat mehrmals darauf hingewiesen, daß es Ziel ist, die häßliche Brache am Unteren Tor endlich einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Seit Jahren hängt die Stadt jedoch an einem Vertrag, den zu lösen sie nicht ernsthaft gewillt ist. Darum hat die BI in ihrem Begehren der Stadt verschiedene Handlungsanweisungen vorgegeben. Dazu gehört die unverzügliche Auflösung des Vertrags mit Investor Krause, die Errichtung einer Stadthalle als Teil eines Bürgerzentrums und eine Misch-Nutzung mit Geschäften u.ä. Diese Art der Nutzung wurde auch in den verschiedensten "städtischen Bürgerkonferenzen" gewünscht. Statt dem nachzukommen wiederholt die Stadtspitze Vorwürfe der Verhinderung und Blockierung, wohl wissend, daß die Stadt in all den Jahren nie gehindert war, dieses Areal von ca. 35.000 qm zu bebauen. Die BI hat diese Untätigkeit satt und fordert die Stadt auf, hier unverzüglich tätig zu werden. Dies kann jedoch nur dann erfolgen, wenn sich möglichst viele Bürger für die Beseitigung der häßlichen Brache aussprechen.

Deshalb ist es wichtig, daß sich alle kritischen Neumarkter Bürgerinnen und Bürger für die Planungen der BI aussprechen. Andernfalls bleibt das Gelände am Unteren Tor noch jahrelang der Schandfleck von Neumarkt.

Die "Zehn Thesen" der BI lesen Sie in unserer Dokumentation

Eine kurze Stellungnahme der Stadt zum Vorwurf, Musterstimmzettel verteiltzuhaben, lesen Sie hier

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