"Die Sprache von Gott unter die Menschen bringen"
NEUMARKT. Auf einen „nicht leichten aber spannenden Weg“ sandte Bischof Dr. Walter Mixa acht Gemeindereferentinnen, einen Gemeindereferenten und eine Religionslehrerin mit Gemeindeauftrag innerhalb eines feierlichen Gottesdienstes im Dom zu Eichstätt.
Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge haben nach ihrer zweijährigen Assistenzzeit im Sommer ihre zweite Dienstprüfung erfolgreich abgelegt und erhielten nun vom Bischof die „Missio Canonica“, die kirchliche Beauftragung für den Dienst im Religionsunterricht und in der Gemeinde.
Daniela Gietl (25) wurde in Kelheim geboren, ist jedoch in Dietfurt aufgewachsen. Nach ihrem Studium in Eichstätt und dem Praktikum in Hilpoltstein war sie Gemeindeassistentin in der Pfarrei St. Sebald in Schwabach. Als Gemeindereferentin wirkt sie seit September in Berching. Ihr Leitspruch lautet: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt. (1 Petr. 3,15).
Erich Holland (25) konnte aufgrund eines Unfalles nicht am feierlichen Gottesdienst teilnehmen. Er stammt aus Weißenburg und studierte an der Fachakademie für Gemeindepastoral in Neuburg an der Donau. Seine Praktika führten in nach Treuchtlingen, Nennslingen und Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg. Seine Zeit als Gemeindeassistent verbrachte er in Postbauer-Heng, wo er auch als Gemeindereferent bleibt. Sein Wahlspruch: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40).
Antonia Panhans (26) stammt aus Schwabach. Ihren Abschluss als Religionspädagogin erwar sie in Eichstätt. Das Jahrespraktikum absolvierte sie in der Gemeinde „zu unserer lieben Frau“ (Hofkirche) Neumarkt. Dort trat sie erneut ihre Stelle als Gemeindeassistentin an, wo sie auch weiterhin nach der Missio-Verleihung tätig sein wird. Leitspruch: „Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen“ (Mt 4,19)
Claudia Regensburger (28) ist in Berching geboren. Auch sie studierte in Eichstätt Religionspädagogik. Ihr Praktium absolvierte sie in Ingolstadt, St. Augustin. Gemeindeassistentin und jetzt auch Gemeindereferentin ist sie in Feucht. Ihr Leitspruch lautet: „Lass dich durch nichts erschrecken und verliere nie den Mut; denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.“ (Josua 1,9).
Innerhalb der Kirche gibt es nach den Worten des Bischofs unterschiedliche Berufungen und unterschiedliche Aufgaben. Ob im Amt des Diakons, Priesters, Bischofs oder als Laienmitarbeiter sei dennoch jeder und jede ein unersetzliches Glied. Gemeinsam hätten alle den Auftrag, “die Sprache von Gott unter die Menschen zu bringen“. „Gott spricht durch den Menschen zum Menschen“, so Bischof Mixa in seiner Predigt. Nötig sei dabei eine Rückbindung des Menschen an Christus. Diese Rückbindung lasse sich in der Lesung der heiligen Schrift, dem Hören auf das Wort Gottes und dem Gebet finden. Höhepunkt und „größtes Geschenk der immerwährenden Gegenwart Gottes“ sei dabei die Eucharistiefeier.
Die neuen Mitarbeiter haben in der Regel ein religionspädagogisches Studium absolviert. Während der ersten beiden Dienstjahre sind sie bereits als Gemeindeassistentinnen oder –assistenten in einer Gemeinde des Bistums eingesetzt. Die berufsbegleitende Seminarzeit führt zur zweiten Dienstprüfung. Danach erfolgt die Anstellung als Gemeindereferent oder Religionslehrer im Kirchendienst. Zu ihren Aufgaben gehören neben der Erteilung von schulischem Religionsunterricht die Mitarbeit in nahezu allen Bereichen der Seelsorge, beispielsweise der Kinder- und Jugendarbeit, der außerschulischen Sakramentenvorbereitung oder in der Gestaltung von Gottesdiensten.
(Foto:Gess)
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