Vorbereitungen für 2004 laufen bereits an
NEUMARKT.
Noch bevor die Camerata des Ostendorfer-Gymnasiums zur Teilnahme an der 3. Internationalen Jugendbegegnung nach Arad in Rumänien reist, sind die Vorbereitungen für die vierte Ausgabe bereits angelaufen.
Während die Jugendbegegnungen 2001 und 2002 in Neumarkt stattgefunden haben, ist heuer erstmals ein osteuropäisches Land Austragungsort für die in Neumarkt begründete Jugendbegegnung. Vom 23.10. bis 31.10.2003 werden neben den Neumarkter Teilnehmern auch junge Musiker aus Ungarn, Tschechien und Dänemark in Arad erwartet. Für 2005 hat sich Dorjanka in Russland um die Austragung beworben, während im nächsten Jahr wie vorgesehen Neumarkt Gastgeber für die Jugendlichen sein wird.
Um dieses große Ereignis vorzubereiten hat sich der Arbeitskreis zur ersten Sitzung getroffen und Eckwerte dafür festgelegt. Unter der Leitung von Rechtsdirektor Jürgen Kohler waren Wolfgang Fuchs von der Städtischen Musikschule, Studiendirektorin Ulrike Severa sowie Marianne Hortoloni und Franz Rauch vom Ostendorfer Gymnasium, der frühere Direktor der Schule Dieter Bär, Ulrike Rödl vom Kulturamt und zwei Vertreter des Vereins Valores zusammengekommen. Nach einem kurzen Ausblick auf die kommende Reise nach Arad wurden bereits erste Punkte für die Jugendbegegnung 2004 festgelegt.
So soll die nächstjährige Jugendbegegnung vom 30.10. bis zum 6.11.2004 stattfinden, wobei das Festkonzert für den 5.11. im Reitstadel anberaumt wurde. Als Teilnehmerländer wurden neben Russland, Rumänien, Ungarn und Tschechien auch Slowenien, Polen und Kroatien vorgeschlagen. An die dort bekannten Ansprechpartner soll Ende Dezember 2003 die Einladung hinausgehen. Klar ist schon, dass Christoph Bauer wieder als Dirigent zur Verfügung stehen wird. Franz Rauch wird in der nächsten Zeit Kontakt mit ihm aufnehmen und auch in Absprache mit Wolfgang Fuchs klären, welche Musikstücke für das Konzert ausgewählt werden sollen.
Festgelegt wurde schon jetzt, dass pro Teilnehmerland vier Musiker und eine Begleitperson eingeladen werden sollen. Das Alter der Jugendlichen soll wie bisher zwischen 14 und 18 Jahre liegen. Auch die Unterbringung bei Gasteltern soll im nächsten Jahr beibehalten werden. Gleiches gilt für den Ablauf an sich, so dass auch die Probenzeiten und die Ausflugs- sowie Betreuungszeiten in etwa gleich bleiben sollen.
Einig war sich der Arbeitskreis auch, dass die Präsentation einer Dokumentation beim Festkonzert ein belebendes Element war. Diese Eindrücke über den Verlauf der Jugendbegegnungswoche sollten auch 2004 wieder enthalten sein. Möglich wäre darüber hinaus, Fotos der Teilnehmer von ihrem Heimatstädten mit einzubauen. Diese sollten möglichst frühzeitig nach Neumarkt geschickt werden. Bei der Präsentation im nächsten Jahr sollen auch Aufnahmen der diesjährigen Jugendbegegnung in Rumänien zu sehen sein.
Im Dezember will sich der Arbeitskreis wieder treffen, um weitere Details abzuklären. So soll bis dahin auch geprüft werden, welche Fördermöglichkeiten es gibt und inwieweit die Stadt Mittel zur Verfügung stellen kann. Auch die Musikstücke und damit die aus den Gastländern benötigten Instrumente sollten feststehen, damit dies in den Einladungsschreiben mitgeteilt werden kann. Dieter Bär verabschiedete sich nach seiner Pensionierung als Direktor des Ostendorfer Gymnasiums nun auch aus dem Gremium. Rechtsdirektor Kohler dankte ihm im Namen des Arbeitskreises und wünschte für den Ruhestand alles Gute.
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