Riesiger Berg an StadthallenentwürfenNEUMARKT. Ein riesiger Berg an Entwürfen für die Stadthalle ist bei der Stadtverwaltung eingegangen. Nachdem bis Anfang August bereits weit über 200 Pläne eingegangen waren, konnte nach Ablauf der Frist zum 12.8.2003 jetzt Bilanz gezogen werden. Insgesamt haben 456 Architekten ihre Pläne für den Wettbewerb zur Stadthalle eingereicht.Für Oberbürgermeister Alois Karl stellt dieses Ergebnis ein überwältigendes Interesse dar. "Sowohl die Zahl als auch die Herkunft der beteiligten Büros aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland belegt, welchen Stellenwert unsere Ausschreibung eingenommen hat. Was mich besonders freut, ist die positive Resonanz der Architekten auf den Standort am Rande des Stadtparks." Jetzt muss ein Büro in Regensburg die eingegangen Entwürfe vorprüfen und einen Prüfbericht erstellen. Anschließend wird das Preisgericht dann 40 Arbeiten auswählen und die ausgewählten Architekten auffordern, detailliertere Pläne und Modelle zu erarbeiten. Die endgültigen Preisträger sollen dann im Januar 2004 feststehen. Dem Preisgericht gehören bekannte Architekten wie Professor Dipl.-Ing. Günther Domenig aus Graz, Professor Dipl.-Ing. Fritz Auer aus München und Professor Dipl.-Ing. Carlo Weber aus München an.
Nach der Bekanntmachung des Architektenwettbewerbes im Mai 2003 hatte ein wahrer Run auf die Wettbewerbsunterlagen stattgefunden. Rund 800 Architekten und Büros haben sich die Unterlagen kommen lassen und mehrere Hundert haben bei dem Kolloquium am 4.7.2003 die Gelegenheit wahrgenommen, sich die Stadt und den Standort anzusehen sowie Einzelfragen zum Wettbewerb zu stellen. Viele dabei anwesenden Architekten hatten sich äußerst positiv über das Vorhaben der Stadt Neumarkt geäußert. Zum einen sei es bemerkenswert, dass eine Kommune noch investieren wolle und könne. Zum anderen stelle sich das Areal am Rande des Stadtparks für den Wettbewerb als idealer Standpunkt für eine Stadthalle dar. Eine Stadthalle am Rand des Stadtparks und mit direkter Anbindung an die Altstadt mit Historischem Reitstadel und den Sälen der Residenz stelle eine Lage für die Stadthalle dar, die nahezu einmalig in ganz Bayern sei. Zudem biete die Nähe zu diesen Sälen für Veranstaltungen, Tagungen und Konferenzen optimale Voraussetzungen.
Vor allem die Bevölkerung Neumarkts werde von einer Stadthalle am Stadtpark profitieren. Zum einen stelle diese besondere Lage sicher einen Anziehungspunkt für Veranstalter dar, zum anderen werde damit auch eine qualitative Aufwertung des Stadtparks verbunden sein. Durch die geplante Vergrößerung und Verschönerung sowie die Freilegung des Leitgrabens werde sich der Freizeitwert des Stadtparks als Erholungszone deutlich erhöhen. Erstellt am
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