"Völliges Unverständnis"NEUMARKT.Die Haltung der Fraktion FraGe kann aus Sicht der Stadt nur noch mit völligem Unverständnis aufgenommen werden, heißt es in einer Stellungnahme aus dem Rathaus. Denn die Entscheidung für eine Stadthalle ist in allen anderen Fraktionen längst positiv beantwortet worden und auch eine Entscheidung darüber ist gefallen.Sich also über ein längst entschiedenes Projekt der Stadt immer wieder zu mokieren, lässt den Verdacht aufkommen, dass es den FraGe-Mitgliedern nicht um eine konstruktive Stadtpolitik, sondern möglicherweise um die Verhinderung und Diffamierung städtischer Vorhaben gehen könnte. Ihr Verhalten lässt die Frage aufkommen, ob sie sich als Quertreiber der Stadtentwicklung erweisen, die bei jedem größeren Vorhaben der Stadt dagegen sind, auch wenn diese Projekte längst beschlossen sind? Offensichtlich scheint es ihnen nur darum zu gehen, die Stadtpolitik zu blockieren und wichtige Vorhaben der Stadt in Misskredit zu bringen. Gänzlich verwirrend wird die Haltung der FraGe, wenn man sich vor Augen führt, dass sie ja anscheinend die Bürgerinitiative unterstützen, die per Bürgerentscheid eine Stadthalle ans Untere Tor will. So haben Mitglieder von FraGe für die Bürgerinitiative Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt. Und andere Mitglieder von FraGe haben sogar Alternativpläne mit Stadthalle am Unteren Tor vorgelegt. Ist für diese Stadthalle dann schon ein Bedarf vorhanden? Scheinbar ist eine Sache immer schlecht, wenn sie die Stadt will, wenn man sie selber unterstützt, wird sie als gut erachtet. Im übrigen ist die Beurteilung der FraGe, eine durchschnittliche Auslastung der städtischen Säle und Veranstaltungsorte von 31 Prozent sei "erschreckend gering", eine persönliche Interpretation einer Durchschnittszahl, um mit einer willkürlichen negativen Aussage scheinbar Stimmung gegen die Stadthallenpläne der Stadt zu machen. Denn die Realität, die mit dem Betrieb von Hallen und Sälen verbunden ist, sieht anders aus. Schließlich sind dort je nach Veranstaltung umfassende Vor- und Nacharbeiten fällig, vom Auf- und Abbau über Reinigung, Bestuhlung und die Bereitstellung von sonstigen Ausstattungsinstrumenten. Zudem ist es eine Gegebenheit, dass Veranstaltungen häufig um das Wochenende herum stattfinden. Bezeiht man dies alles mit ein, so sieht die Auslastung sehr gut aus. Aber diese Aspekte scheint die FraGe nicht mit bedacht zu haben oder haben sie diese vielleicht sogar aus polemischer Absicht übersehen? Erstellt am
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