Bedauern über Absage

NEUMARKT. Mit Erstaunen und Bedauern sind die Aussagen von UPW und SPD bei der Stadtspitze aufgenommen worden, dass diese das geplante Ratsbegehren am Donnerstag im Stadtrat ablehnen wollen.

Aus Sicht der Verantwortlichen könne man doch daran nichts auszusetzen haben, wenn die Bevölkerung zu gefassten Beschlüssen des Stadtrates gefragt wird, heißt es in einer Presse-Mitteilugn aus dem Rathaus. Schließlich gehe es bei dem Ratsbegehren darum, durch ein Votum der Bürger die vom Stadtrat bereits beschlossenen Entscheidungen auf eine auch nach außen hin sichtbare Basis zu stellen. So wolle man wirksam der immer wieder von einzelnen auftauchenden Kritik an den Vorhaben der Stadt den Wind aus den Segeln nehmen.

Bei dem Ratsbegehren sollen deshalb auch die von der Stadt vorgesehene Erweiterung und Neugestaltung des Stadtparks den Bürgern zur Abstimmung vorgelegt werden. Ein wesentliches Element der Neugestaltung wird die Freilegung des Leitgrabens sein, wobei durch entsprechende Gestaltung eine attraktive Wasserlandschaft im Park entstehen soll und der Stadtpark so wieder eine Erholungs- und Freizeitfunktion erhalten soll.

Außerdem soll es im Ratsbegehren um die Stadthalle in der Mühlstraße zum Rande des Stadtparks hin sowie um die Tiefgarage unter der Schanze gehen, wobei noch einmal betont wird, dass dabei der Baumbestand erhalten werden soll.

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