1500 Ideen und VorschlägeNEUMARKT. Fast 1500 Ideen und Vorschläge brachten Neumarkter Bürger im Rahmen der Agenda bei der Stadt ein. Damit wurden die Erwartungen im Rathaus deutlich übertroffen, sagte Oberbürgermeister Alois Karl bei einer Zwischenbilanz. Die Vorschläge reichten dabei von Fragen der Verkehrsführung und der Einkaufsmöglichkeiten bis zu den schwer erfüllbarer Forderung eines Neumarkter Buben: Auch Kinder sollten wählen dürfen!1103 Vorschläge kamen von Erwachsenen, 380 von Kindern. Sie stammen auf den veranstalteten Zukunftsforen, aus den "Ideenkarten", die ins Rathaus geschickt wurden, aber auch von Leuten, die sich brieflich, per E-Mail oder telefonisch im Rathaus gemeldet haben, sagten die Agenda-Beauftragten Ruth Dorner und Ralf Mützel bei einer Pressekonferenz. Die Vielzahl der Ideen wurde jetzt geordnet und in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Die Bereiche "Verkehr" und "Ehrenamt" waren dabei am stärksten vertreten. Insgesamt bescheinigten die Vertreter der Stadt, daß sich die Bürger viel Mühe gemacht haben konstruktive Vorschläge zu unterbreiten. Besonders angenehm sei aufgefallen, daß fast alle Anregungen positiv formuliert wurden, daß sich die Leute also für etwas, nicht gegen etwas einsetzen wollten. In Bürgerkonferenzen im Herbst sollen die Ideen in verschiedenen Arbeitskreisen diskutiert werden. Dazu sind Fachleute aus dem Rathaus und von außerhalb, Stadträte, die Ideen-gebenden Bürger aber auch die Allgemeinheit eingeladen. Erstellt am
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