"Teuer aber sicher"

NEUMARKT. Als teuerste, aber sicherste Lösung bezeichnete Oberbürgermeister Alois Karl in der Stadtratssitzung am Dienstagabend eine Brücke über den Berliner Ring bei der Einmündung des Beckenhofer Weges. Die UPW hatte in einer Anfrage wissen wollen, ob die Brücke wirklich nötig sei.

Verkehrsreferent Ludwig Segerer assistierte: Das Geld sei gut angelegt, denn was gäbe es Vernünftigeres, als schwere Verkehrsunfälle zu vermeiden, wie sie in der Vergangenheit dort passiert seien.

UPW-Sprecher Dr. Jüttner stellte noch einmal klar, daß man sich mit der Anfrage beileibe nicht gegen eine Brücke ausgesprochen habe. Man wollte aber der Frage nachgehen, ob es nicht mit geringerem Aufwand ebenso gute Lösungen gäbe.

Grünen-Stadtrat Johann Glossner gehörte zu der kleinen Minderheit, die sich als Gegner des Brückenbauprojekts zu erkennen gab: Er habe den Berliner Ring schon häufig überquert, teilweise mit Traktoren oder sogar seiner Schafherde - und immer sei dies wegen der Übersichtlichkeit an dieser Stelle problemlos möglich gewesen:" Bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 70 bräuchte man das monströse Bauwerk nicht!"

OB Karl gab aber zu bedenken, daß man tunlichst keine weiteren Tempo-Beschränkungen am Berliner Ring einrichten wolle: Durch "Schikanen am Berliner Ring treibt man die Autofahrer nur über die Dammstraße!"

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