"Gift hilft !"

NEUMARKT/OBERWEILING. Am kommenden Samstag spielt "Gift hilft!" in der Kneipenbühne.

Zurück zum Zuhören - unter diesem Motto sind Mike Kolb und Jörg Szameitat (2 Gitarren, 2 Stimmen), zwei Cousins in ihren frühen Zwanzigern, Live unterwegs. "Gift Hilft" schaffen eine für ihre Musik charakteristische intime und zugleich lockere Stimmung, deren emotionale Qualität sich am besten entfaltet, wenn man sich bei schummrigem Licht (bevorzugt Kerzenschein) zurücklehnt, die Gedanken wandern lässt und zuhört.

Da finden plötzlich nicht nur Simon & Garfunkel, Tom Petty, Counting Crows, Bob Dylan, R.E.M. und Billy Joel nebeneinander harmonisierend im Programm Platz, sondern auch ihre eigenen, liebevoll und detailfreudig komponierten und arrangierten Songs. "Gift Hilft" wollen den Zuhörer mitnehmen auf eine Reise der Höhen und Tiefen der eigenen Gefühlswelt, Erfahrungen, Erinnerungen, und bilden dabei einen Ruhepol in der immer schnelllebiger werdenden, globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts.

Also, Zuhören lohnt sich, wenn Mike und Jörg alias "Gift Hilft" ihre Gitarren auspacken wie am Lagerfeuer, wenn Mike bei schnelleren Nummern die Bongos sprechen lässt oder Jörg der Mundharmonika wehmütige Melodien entlockt, und wenn Swantje Paprotta gelegentlich mit einer dritten Stimme und zusätzlichen Songs den fein ausgearbeiteten, mehrstimmigen Gesang komplett macht. "Gift Hilft" erzählen eine Geschichte, und es ist immer auch ihre eigene...



Zuletzt spielte "Natural Blues" in der Kneipenbühne. Das akustische Quartett begeisterte die Zuhörer mit einem Gang durch die Geschichte der letzten hundert Jahre amerikanischer Folk- und Popmusik: Blues, Country, Hillbilly, Rock'n'Roll und Mainstream Rock von Mississippi John Hurt bis Oasis standen auf dem Programm der vier Vollblutmusiker Hans Deml (Rhythmusgitarre, Gesang), Heiner Winkeler (Sologitarre, Slide), Scotty Schober (Kontrabass, Gesang) und Mich Weigert (Schlagzeug). Jedes Stück des über drei Stunden dauernden Mammutkonzertes war ein Ohrenschmaus, absolute Höhepunkte „Blue Moon“ von Elvis Presley und „Man Of Constant Sorrow“ aus dem Coen-Film „Oh Brother where Art Thou“. Aber auch für das Auge wurde etwas getan, etwa wenn Basser Scotty Schober in Bill-Haley-And-The-Comets-Manier sein Instrument bestieg und frei balancierend weitergroovte. Das Publikum klatschte und sang lauthals mit bei Ewigkeitshits wie „Stand By Me“ und die Zugabenforderungen wollten kein Ende nehmen.

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