Natürlich(er) BluesNEUMARKT/OBERWEILING. Am kommenden Samstag spielt "Natural Blues" in der Kneipenbühne. Das ist ein traditionelles akustisches Quartett, das sich dem Blues, Country-Blues und den Wurzeln des Rock And Roll widmet. Das Material der Band besteht zum einen Teil aus weniger bekannten Titeln von Leuten wie Furry Lewis, Brownie McGhee, James "Yank" Rachell oder Mississippi Fred McDowell.
Darüber hinaus wird versucht, einige der schönsten Tunes alteingesessener Blues- und Southern-Bands akustisch zu interpretieren. Zu erwähnen sind hier vor allem die Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd oder auch die frühen ZZ-Top. Allerdings sind mit Songs wie "Hound Dog", "Mystery Train" oder "Cry To Me" auch einige Gassenhauer der frühen Rock And Roll und Soul Ära im Programm vertreten.Ein Faible für ihre zeitgenössischen Kollegen zeigen die "Natural Blues" Leute mit Coverversionen von Kompositionen von Colin James und Keb' Mo'. Besondere Markenzeichen der Band sind die zeitweise bluesige teils aber auch trocken rockige Stimme des Sängers und Rhythmusgitarristen Hans Deml und die gefühlvolle Dobro-, Slide- und Leadgitarre von Heiner Winkeler. Das Rückgrat der aus dem Raum Regensburg stammenden Band besteht aus dem präzisen und lebhaften Sänger und Kontrabassisten Scotty Schober, der vor Urzeiten in den USA als Teddy-Boy-Rock'n'Roller einen bemerkenswerten Erfolg hatte und seinem zurückhaltenden aber dennoch swingend den Rhythmus verstärkenden Drummer- und Perkussionskollegen Mich Weigert. "Lana" mit TinaZuletzt spielte die Gruppe „Lana“ in der Kneipenbühne und erfreute das Publikum mit klugen Kompositionen, sauberen Arrangements, ekstatischen Soli – ob von Gitarre, Keyboard, Schlagzeug oder Bass –, kraftvollen Melodien und groovigen Rhythmen. Das ist so gut, dass man es sich auch rein instrumental anhören kann (das haben die vier Jungs im vergangenen Herbst in O'wei schon einmal bewiesen) – heraus kam damals ein bemerkenswert guter Pop-Jazz.Das alles wurde diesmal aber von der Sängerin Tina getoppt, die ihre kecken, lockeren und dennoch kritischen deutschsprachigen Texte mit einer fantastischen Stimme und einer charismatischen Show auf den Punkt brachte. Stilistisch anzusiedeln zwischen Inga Rumpf und Jule Neigel agierte das Quintett treu ihrem Motto „Deutsch muss man hören!“ und begeisterte die Zuhörer von der ersten bis zur letzten Minute. Erstellt am
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