Schnell neue Arbeitsplätze schaffenNEUMARKT. Auf dem Gelände der ehemaligen Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg müssen neue Arbeitsplätze entstehen. "Kein Mensch will dort ein Museum errichten", stellte Staatssekretär Hans Spitzner im Gespräch mit Abgeordneten der Region klar. "Wir brauchen Arbeitsplätze, Arbeitsplätze und noch einmal Arbeitsplätze", sprach sich auch MdB Rudolf Kraus für eine gewerbliche Nutzung des Maxhütten-Geländes aus.
MdB Rudolf Kraus wies darauf hin, dass sich das Maxhütten-Gelände in unbelastete, belastete und stark belastete Flächen aufteile und dementsprechend differenziert betrachtet werden müsse. "60 Hektar Grund, voll erschlossen, mit guter Straßenanbindung, intakter Infrastruktur und ausreichend Fachkräften in der Region - gut vermarktet ist das ein Gelände von der Güte des Industrieparks Wackersdorf", so Kraus. Auch in einem weiteren Punkt war man sich einig: "Das Gesetz des Handelns muss auf unserer Seite sein", wollen die CSU-Politiker bereits existerende Gesellschaften in die Vermarktung und Erhaltung des Maxhüttengeländes einbinden. Die Umwelt-Service-Gesellschaft (USG), vor einigen Jahren mit kräftiger Hilfe des damaligen Parlamentarischen Staatssekretärs beim Arbeitsminister MdB Kraus ins Leben gerufen, habe in den vergangenen Jahren bereits Mitarbeiter der ehemaligen NMH beschäftigt und qualifiziert. "Warum erfüllen wir die USG nicht wieder mit Leben", verwies Heinz Donhauser auf Zuschüsse des Freistaates für die Gesellschaft, an der die Stadt Sulzbach-Rosenberg und der Landkreis Amberg-Sulzbach beteiligt sind. MdL Franz Kustner schlug vor, zuerst einmal die Satzung der USG darauf zu prüfen, welche Arbeiten die Gesellschaft übernehmen könne. Staatssekretär Hans Spitzner sprach von noch "völlig ungeklärten ökologischen und rechtlichen Fragen", die die Ansiedlung neuer Betriebe behinderten. An Ideen mangele es in Amberg-Sulzbach nicht: "Kreativität ist genug vorhanden für neue Unternehmen", zeigte sich Spitzner überzeugt. MdB Barbara Lanzinger betonte den Wert der hervorragend ausgebildeten Fachkräfte aller Branchen, die Sulzbach-Rosenberg und der ganze Landkreis Amberg-Sulzbach zu bieten hätten. Bezirkstagskandidat Josef Gilch und Bezirksrat Alois Seegerer sprachen sich für eine schnelle Analyse der Altlasten aus, um auch hier Klarheit zu haben und für die Zukunft planen zu können. Erstellt am
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