Jetzt schon Wasser einsparenNEUMARKT. Nicht nur die Landwirte warten auf den dringend notwendigen Regen. Eng könnte es auch in der Neumarkter Trinkwasserversorgung werden, wenn es mit der Trockenheit so weiter geht. Dies jedenfalls erwartet der Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Madeisky.Er wolle keinesfalls auf Panik machen, meint der Stadtrat der Freien Liste Zukunft. Die momentane Situation sei jedoch besorgniserregend. Während in den vergangenen Jahren die privaten Vorratsbehälter in den Gärten mit Regenwasser gefüllt waren, sei heute gähnende Leere und eine Besserung sei nicht in Sicht. Die Stadtwerke sollten jetzt schon vorsorglich handeln und zu verstärkten Wassereinsparungen aufrufen und die längst angemahnten Einsparungsprogramme ankurbeln. Ziel muss sein, in allen Haushalten Sparschalter an den Toilettenspülungen zu haben, weil hier die größte Trinkwassereinsparung getätigt werden könne. Keinesfalls sollte Wasser beim Zähneputzen vergeudet werden, indem der Wasserhahn während der Putzphase offen bleibe und Gärten sollten nur, wenn unbedingt nötig und allenfalls sparsam gegossen werden. Im Namen seiner Fraktion geht Hans Madeisky jedoch einen Schritt weiter. Nicht nur auf der Einsparungsseite müssen wir wirken, sondern Neumarkt muss auch Alternativen zu der erhofften Hallerbrunnenquelle vorplanen, da keinesfalls gesichert sei, ob wir überhaupt jemals Wasser aus der Gegend von Lauterhofen bekommen. Bekanntlich haben Anliegergemeinden gegen die von Neumarkt heiß ersehnte Entnahme Rechtsmittel angekündigt und dass kann zumindest eine lange zeitliche Verzögerung bringen. Wie trocken der bevorstehende Sommer letztendlich wird und ob es sich dabei um einen ersten von vielen angekündigten Trockensommern mit niedrigsten Niederschlägen handelt, wisse er nicht, so Madeisky. Schwierigkeiten seien jedoch zu erwarten, wenn die Grundwasserspiegel in der Miss wegen zu starker Wasserentnahme und zu geringem Nachfluss zu stark absinken. Bekanntlich laufen wir dann Gefahr, das Altlasten aus dem benachbarten Industriegebiet verstärkt in den einen oder anderen Brunnen gelangen. Wir haben also allen Grund schnellstmöglich stark vorbeugend zu wirken. Erstellt am
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