Ungute SituationNEUMARKT. Auf die unbefriedigende Situation am Unteren Tor, was Aussehen und Nutzung betrifft, konstatierte die CSU-Stadtratsfraktion in einer Stellungnahme. Die Planungen müßten in Richtung "Einkaufen am Unteren Tor" vorangetrieben werden. Neben den Einkaufsmöglichkeiten sollten dort auch sportliche und kulturelle Nutzungen angeboten werden, um eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung zu erreichen.Dazu müsse der Vertrag mit dem Investor Krause aufgelöst werden - er könne aber durchaus dann wieder, zusammen mit Neumarkter Baufirmen und Neumarkter Architekten, in Erscheinung treten. Das Untere Tor sollte mit einem Fußgängertunnel an den Unteren Markt angebunden werden. Die CSU könne sich am Unteren Markt auch eine offene Markthalle, ein Biergarten und eine grüne Anbindung an den LGS-Park vorstellen. Grund für den erneuten Anlauf der CSU sei das geänderte Einkaufsverhalten, die geänderten Einkaufslandschaften und die geänderten Handelsformen. Umfragen aus 2002 und 2003 hätten ergeben, daß in Neumarkt beim Thema Einkaufsmöglichkeiten Bedarf besteht. Stellungnahmen gab es dazu von der SPD und von Flitz/Grünen. Letztere bedauerten, daß ihr Antrag auf Bewerbung um den Sitz einer internationalen Behörde in dieser Sitzung nicht behandelt wurde. Dr. Werner Mümmler (UPW) stellte den Antrag, daß die Verwaltung erst einmal versuchen soll, aus dem Vertrag mit Investor Krause auszusteigen. Erst dann könne man weiter sehen. Mit dem Antrag auf Schluß der Debatte wurde diese trotz etlicher weiterer Wortmeldungen beendet. Gegen 14 Stimmen beschloß dann der Stadtrat, daß die Verwaltung die Überlegungen der CSU weiter vorantreiben soll. Erstellt am
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