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„Anwohner vor den Kopf gestoßen“ NEUMARKT. Auf härtesten Protest stößt die jüngste
Maßnahme der Stadt im Gebiet Bahnhofsviertel, das Parken nur mehr drei Stunden
zu erlauben. Die Fraktionsgemeinschaft aus Grünen und FLitZ hat deshalb einen
Antrag im Stadtrat gestellt, die Situation noch einmal zu erörtern.
"Untragbar und unverschämt" ist nach Meinung des
Fraktionsvorsitzenden Hans Madeisky die öffentliche Aussage von Bürgermeister
Graf, dass dies eine anwohnerfreundliche Lösung sei. Es "beiße
sich ganz gewaltig mit der Aussage des Stadtrat Segerer(CSU), dass
"die Anwohner sich einen anderen Parkplatz suchen
müssten." Genau das aber sei im genannten Gebiet sehr
schwierig, da es keine Ausweichplätze gebe. Man habe die Anwohner,
regelrecht ohne jede Vorwarnung vor den Kopf gestoßen. "Ich möchte
einmal den OB erleben, wenn man ihm in einer Nacht und Nebelaktion das Parken
am Rathaus verbieten würde. Genau das ist mit den Bewohnern rund um den
Bahnhof passiert", wettert Madeisky in einer Erklärung gegenüber der
Presse.."Da schwätzen sie von Bürgerbeteiligung, beschließen
Agenda und dann derartige unüberlegte Aktionen". Besonders
kritisiert der Fraktionsvorsitzende den "sogenannten
Verkehrsexperten" der CSU-Fraktion, Herrn Segerer. Mit nur ein
bisschen Nachdenken hätte die Lösung im Bahnhofsviertel niemals so
greifen dürfen. Nach einer vorher notwendigen Absprache mit
den Bürgern wäre das nicht passiert. Dringend erforderlich sei eine
Quartiersregelung im genannten Bereich, die es Anwohnern gestatte, mit einem
Berechtigungsausweis ihr Auto länger als nur drei Stunden abzustellen.
Ausdrücklich betont Hans Madeisky, dass er, obwohl er im genannten
Bahnhofsbereich wohne, dies alles nicht für sich
fordere: "Meine Familie ist in der glücklichen Lage, Parkraum
auf dem privaten Grundstück zu haben ". Betroffen seien
jedoch viele andere Familien, für die er hier spreche. |
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