Klausurtagung des Stadtrates zur Agenda 21

 

NEUMARKT. Am 9. November 2002 begibt sich der Neumarkter Stadtrat zusammen mit den Spitzen der Verwaltung in Klausur. Als Tagungsort wurde das Seminarhotel Gallus in Beilngries gewählt, damit sich die Teilnehmer fern von allem Termindruck auf die Arbeit konzentrieren können. Beginn der Klausurtagung ist 8.30 Uhr, das Ende wird gegen 16.30 Uhr sein. In einem Vorbereitungsgespräch mit der Agendabeauftragten des Stadtrates Ruth Dorner und dem externen Berater Ralf Stappen stellte Oberbürgermeister Alois Karl heute, 24.10.2002 fest, dass es wichtig ist, den Prozess voranzubringen, um so gemeinsam die Stadt weiter entwickeln zu können. „Eine Stadt braucht ständige, fortwährende Entwicklung. Stillstand wäre der Anfang vom Ende einer lebendigen Stadt“, so der Oberbürgermeister.

Die Klausurtagung am 9.11.2002 stellt den Startworkshop für ein Stadtleitbild mit integrierter Lokalen Agenda 21 dar. Die Moderation dieses Tages übernimmt das Team von Dr. Ulrich Müller aus Eichstätt. Das dabei eingesetzte Moderatorenteam hat sich weit über die bayerischen Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Auch der externe Berater des Agendaprozesses in Neumarkt Ralf Stappen wird diesen Tag mit begleiten und einführende Programmpunkte übernehmen.

Doch den Hauptpart dieses Tages sollen die Stadträte aller Fraktionen und die Vertreter der Stadtverwaltung mit ihren Ideen übernehmen. Der Kreativität sollen an diesem Tag keine Grenzen gesetzt sein. Mit einer kleinen Ausstellung „Altes Neumarkt – heutiges Neumarkt – zukünftiges Neumarkt“ wird in die Kreativitätsphase eingestiegen. Einige gravierende Veränderungen in der Zukunft werden anhand von wissenschaftlichen Studien eingespeist.

Bei dem Workshop wird es nicht um aktuelle Tagespolitik oder laufende Projekte gehen, sondern um mittel- und langfristige Ziele: Kern ist die Frage: Wohin soll sich Neumarkt bis 2020 entwickeln?

Da der Begriff Agenda 21 sehr abstrakt ist und von vielen Gruppen benutzt wird, soll an diesem Tag für den Agendaprozess in Neumarkt auch ein eigener Slogan gefunden werden. In Ingolstadt waren es etwa die „Visionen für Ingolstadt“. Man darf gespannt sein, welchen Namen die Neumarkter Stadträte wählen werden.

 


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