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Holzschutzmittel in der Kirche: Mann starb! NEUMARKT/URSENSOLLEN. Ein 39jähriger Mann ist in Ursensollen gestorben, weil er vermutlich chemische Mittel eingeatmet hat, die in der Kirche des Dorfes gegen Holz-Schädlinge eingesetzt wurden. Seine Ehefrau, drei Kinder und eine 21jährige Nichte liegen auf der Intensivstation in Amberg! Mit Vergiftungserscheinungen wurde am Dienstag um gegen 16.30 Uhr ein 39-jähriger Ursensollener in das Klinikum Amberg eingeliefert. Eine Ursache konnte von den Ärzten zunächst nicht festgestellt werden. Gegen 21.25 Uhr verstarb er plötzlich. In der Folge stellten sich die selben Symptome bei der 36jährigen Ehefrau und den drei Kindern ( 10, 12 und 14 ) ein, so daß sie ebenfalls ins Klinikum gebracht wurden. Wenig später mußte auch die 21jährige Nichte, die zur Beaufsichtigung der Kinder geholt worden war , ins Krankenhaus gebracht werden. Frau und Kinder, sowie die Nichte befinden sich in der Intensivstation des Klinikums, sind jedoch momentan außer Lebensgefahr. Nach Bekanntwerden des Ablebens des 39-jährigen übernahm die Amberger Kripo die Todesfallermittlungen. Bei den bisherigen Feststellungen erhärtete sich der Verdacht, daß der Tod eventuell durch Einatmen von Holzbegasungsmitteln eingetreten ist. Der Tote wohnte mit seinen Angehörigen in Ursensollen an der Vitusstraße in einem Wohnhaus, das unmittelbar an die Dorfkirche angrenzt und im der ersten Etage damit verbunden ist. In der Kirche, die derzeit für Besucher geschlossen ist, wird durch eine Firma mit einem chemischen Mittel das Holz gegen Schädlinge begast. Dämpfe dieses Gases dürften aller Wahrscheinlichkeit nach über den Verbindungstrakt zur Kirche in das Wohnhaus gelangt und von den Bewohnern längere Zeit eingeatmet worden sein. Vorbehaltlich der Feststellungen durch Sachverständige und Rechtsmediziner dürfte dies zumindest zum Tode des 39-jährigen und zu den schweren gesundheitlichen Schäden der übrigen Familienmitglieder geführt haben. Ebenfalls verendet ist die Hauskatze der Familie. Zur Stunde dauern die Ermittlungen der Kripo Amberg an. Für die weiteren Anwohner bestand, bzw. besteht durch das Begasungsmittel keine Gefahr |
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