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NEUMARKT. Die Probleme für Parkplatzsuchende im
Gebiet um den Neumarkter Bahnhof müssen noch einmal eingehend erörtert
werden. Dies fordert die Fraktionsgemeinschaft im Stadtrat und stellt einen
entsprechenden Antrag. Betroffen von der momentanen „hausgemachten Misere“
sind Pendler, die am Neumarkter Bahnhof starten, ebenso, wie in Neumarkt
Beschäftigte, die von auswärts kommen und die zum Beispiel städtischen Busse
wegen fehlender Park and Ride Plätze nicht nutzen können. Besonders hart
treffen die von der Stadtspitze jetzt
künstlich herbeigeführte Verknappungen von Parkplätzen und die zum Teil
beabsichtigte Begrenzung der Parkzeiten, auf dem Parkplatz am ehemaligen
Baywa-Gelände und auch hinter dem Bahnhof. Das Angebot an Pendler nach
Nürnberg und anderswo, kostengünstig das Parkhaus an der Ringstraße nutzen zu
dürfen, stößt, trotz des günstigen Tarifs von 15 Euro pro Monat, nur auf
geringe Resonanz. Als Grund für die zögerliche Annahme werden von
Nürnberg-Pendlern unterschiedlichste Gründe genannt. Die Frauen führen ihre
generelle Abneigung an, in Parkhäusern zu parken, viele Pendler befürchten
Vandalismus an den Fahrzeugen. Als wenig kundenfreundlich werden die
Öffnungszeiten gesehen Vor allem von Schichtarbeitern können die Parkhäuser
oft nicht genutzt werden und zu guter letzt fürchtet man während der
Stoßzeiten Staus bei der Ausfahrt aus dem Parkhaus. So die Argumente der
Umworbenen. Die
Verringerung der Parkgelegenheiten in der Löwenstraße stößt auch dort auf
Widerstand. „wir haben zum Teil keine Garagen, wo sollen wir parken“, meint
ein Anlieger gegenüber den Stadträten von der FraGe. Klage führen außerdem in
Neumarkt Beschäftigte, die hier ihrer Arbeit nachgehen und in
Dienstleistungs- oder Fertigungsberufen arbeiten. Die Stadt sei hier
gefordert verstärkt tätig zu werden, fordern die Stadträte Hans Walter-Kopp
und Hans-Jürgen Madeisky. Die
Stadtspitze stecke derzeit in einem
echten Dilemma, da man bekanntlich eine bestimmte Zahl an Pendlern im
Parkhaus Ringstraße vorweisen müsse, um Zuschüsse die man für den Bau bekam,
nicht zurückzahlen zu müssen. Ein gemeinschaftliches
Nachdenken fordert daher die FraGe,
um vorhandene „Verknotungen“ zu lösen. Ansetzen könne man bei der
Preisgestaltung. Die Öffnungszeiten könnten verbessert werden und ebenso die
Ausfahrtmöglichkeiten aus dem Parkhaus. Durch weitere findige Maßnahmen könne
man die Pendler ans Parkhaus gewöhnen, so könne man beispielsweise den
Versuch des „Probeparkens“ unternehmen, um eventuell vorhandene
Schwellenängste zu überwinden. Für die Bewohner der Löwenstraße muss
ebenfalls über eine bessere Lösung nachgedacht werden. Denkbar sei unter
anderem eine Quartiersregelung mit Ausgabe von Berechtigungsscheinen für die
Anwohner. |
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