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Stadtbaumeister führt
Gespräche zur Jurahalle NEUMARKT. Am Dienstag und am Mittwoch führt Stadtbaumeister Rudolf Müller-Tribbensee Abstimmungsgespräche zur Sanierung der Großen Jurahalle. Eingeladen dazu sind Brauereivertreter genau so wie die Beschicker des Volksfestes und die Organisatoren anderer Veranstaltungen. Auch Nutzer der Halle, wie zum Beispiel Konzertveranstalter oder Messebetreiber werden zur Sanierung der Jurahalle angehört. Ziel der Abstimmungsgespräche ist es, Anregungen und möglicherweise zu berücksichtigende Aspekte zu sammeln. Jeweils den ganzen Vormittag will sich Stadtbaumeister Müller-Tribbensee dazu Zeit nehmen. Für ihn stellt
die Sanierung der Großen Jurahalle eine organisatorische Herausforderung dar.
„Problematisch wird das Ganze dadurch, weil wir zwischen den einzelnen
Belegungsterminen für die einzelnen Bauabschnitte jeweils nur etwa 14 Tage
Zeit haben. Deshalb werden sich die gesamten Arbeiten über einen Zeitraum von
drei bis vier Jahren hinziehen.“ Der Grund liegt darin, dass die Jurahalle
bereits jetzt so stark voraus gebucht ist, dass eine Schließung über einen
längeren Zeitraum nicht möglich ist. Würde man zudem jährlich wiederkehrende
Termine wie Messen absagen, steht zu befürchten, dass die Veranstalter dann
nicht mehr nach Neumarkt kommen. Deshalb muss eine genaue Grundplanung
erfolgen, aus der dann ein exakter Zeitpläne für die einzelnen Bauabschnitte
abgeleitet werden muss. Neben einer
Sanierung des Daches sowie dem Einbau einer Heizung und der Verbesserung der
Wärmedämmung sind weitere Umbauten vorgesehen. So soll der Mittelbereich
zwischen Großer und Kleiner Jurahalle als zentraler Eingang mit Garderoben
umgestaltet und als Foyer attraktiver gemacht werden. Auch die WC-Anlagen und
der Lagerbereich sollen nach ersten Vorstellungen erweitert und deutlich
verbessert werden. Kernpunkt für
die anstehenden Planungen ist die Frage der konkreten Nutzung. Erst wenn sie
geklärt ist, kann ein Raumprogramm aufgestellt werden. Von da ausgehend wird
es sich auch zeigen, wo und in welchem Ausmaß zum Beispiel technische
Leitungen und Anschlüsse angebracht werden. Für Oberbürgermeister Alois Karl
steht fest, dass die Jurahalle nicht nur eine Volksfesthalle ist. „Wenn man
sieht, was in der Halle das Jahr über an verschiedensten Veranstaltungen
stattfindet, so muss bei der Sanierung dem auch Rechnung getragen werden. Da
sind zum Beispiel für Messen bestimmte Voraussetzungen und Einrichtungen
nötig. Auch für Konzerte, etwa im Volksmusikbereich, oder für
Firmenveranstaltungen müssen wir technisch und auch sonst einiges anbieten,
das über den Bestand einer reinen Bierhalle hinaus geht.“ Die derzeitigen Abstimmungsgespräche dienen unter anderem dazu, in dieser Frage mehr Klarheit zu erhalten. Stadtbaumeister Müller-Tribbensee erhofft sich dabei gute Ideen und Anregungen für seine weiteren Planungen. |
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