neumarktonline.de

Stadt: Nur ein Staufer Sportheim

 

NEUMARKT.Die Stadt Neumarkt sieht ein gemeinsames Sportheim für die Burgschützen Stauf und den SV Stauf weiterhin als beste Lösung an. Stadtrat und Stadtspitze stehen auf dem Standpunkt, dass der Bau von zwei Sportheimen in unmittelbarer Nähe zueinander und das auch noch auf dem gleichen städtischen Grund der Öffentlichkeit nicht zu vermitteln ist. Auch die Zuschussfrage lässt zwei getrennte Sportheime fraglich erscheinen. Es ist dem Steuerzahler kaum zuzumuten, dass er zwei Mal Geld für etwas hergeben soll, wenn die örtlichen Gegebenheiten eine gemeinsame Lösung sinnvoller erscheinen lassen. Oberbürgermeister Alois Karl hofft, dass beide Vereine die Vorteile eines gemeinsamen Vereinsheimes einsehen. „Die Argumente sprechen eigentlich für sich. Auch für den Stadtteil Stauf dürfte sich ein großes gemeinsames Zentrum als vorteilhaft erweisen.“

Der Vorschlag zu einem gemeinsamen Vereinsheim war in einem Gespräch zwischen Oberbürgermeister Alois Karl und den beiden Vereinsvorsitzenden im Mai 2002 bereits erstmals angesprochen worden. Auch der Bausenat hat sich am 23.7.2002 damit beschäftigt und die gemeinsame Lösung bevorzugt. Schließlich muss dabei auch die wirtschaftliche Seite einbezogen werden. Die Kosten für zwei neue Sportheime lägen deutlich höher, weil für beide eine eigene Infrastruktur nötig wäre. Zudem besteht die Gefahr, dass keine der beiden dann entstehenden Gastronomien rentabel betrieben werden könnte.

Beide Vereine planen derzeit die Errichtung bzw. die Erweiterung eines Vereinsheimes. Für Oberbürgermeister Karl und den Stadtrat steht fest, dass eine gemeinsame Lösung dafür am besten geeignet ist. Es kann nicht angehen, dass in einer Entfernung von 100 Metern zwei Sportheime mit entsprechender Infrastruktur und Gastronomie errichtet und betrieben werden. Die Aktivitäten der Stadt in dieser Angelegenheit rühren daher, weil die Vorhaben auf städtischen Grundstücken erfolgen sollen und von beiden Vereinen Zuschussanträge zu erwarten sind.

Die von Stadtbaumeister Rudolf Müller-Tribbensee im Bausenat am 23.7.2002 vorgestellten ersten Planungen für eine gemeinsame Lösung werden von Stadtseite als sehr gut gelungen angesehen. Vor allem wird dabei die Eigenständigkeit der beiden Vereine nicht angetastet. Es entsteht lediglich ein gemeinsames Sportheim mit Gastronomie und Biergarten. „Es soll dabei eine schöne Einheit mit tollen Außenanlagen entstehen, die eine Bereicherung für den ganzen Stadtteil Stauf darstellen wird“, fasst Müller-Tribbensee die Planungen zusammen.

Die Sportgelände bzw. Sportstätten bleiben getrennt. So sind beide Vereine in ihrem Sportbetrieb nicht durch den anderen eingeschränkt und können diesen selbstverantwortlich durchführen. Zudem sollen eigene „Stüberl“ für die jeweiligen Sportvereine in der gemeinsamen Gastwirtschaft dafür sorgen, dass sie unter sich bleiben können, wenn es gewünscht ist. Auch die Parkplatzfrage ist nach den Plänen des Stadtbauamtes gut geregelt. Die Entfernungen zu den Sportstätten sind kurz gehalten und die Zahl der Parkplätze reicht für den regulären Sportbetrieb aus.

Schreiben Sie uns!

E-Mail-Kontakt

 

(zurück zur Titelseite)