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OB Karl begrüßt Resolution des Städtetages

 

NEUMARKT. Oberbürgermeister Alois Karl begrüßt die Resolution des Bayerischen Städtetages zu den finanziellen Einschränkungen, die Kommunen auferlegt worden sind. „Auch wenn Neumarkt bisher recht gut weg kommt, zeigen die Zahlen doch, dass ein Großteil der Kommunen in Bayern mit massiven Einnahmeeinbrüchen zu kämpfen hat.“ Für den Neumarkter OB, der jetzt auch dem Vorstand des Bayerischen Städtetages angehört, steht die Zielrichtung bei der Sanierung der Finanzen der Städte fest. Vor dem Hintergrund sich abzeichnender ruinöser Entwicklungen gelte es, den Bund und den Freistaat aufzufordern, verschiedene Maßnahmen zu stoppen, die den Städten die notwendigen Einnahmen für die Infrastruktur entziehen. Zugleich gelte es, auferlegte Ausgaben zu reduzieren.

An vorderster Linie steht dabei die Rücknahme der erhöhten Abschöpfung durch den Bund bei den Gewerbesteuereinnahmen. Diese ist seit 1.1.2001 von 20 auf 30 Prozent erhöht worden. Auch die Steuerfreiheit für Veräußerungsgewinne der Kapitalgesellschaften sorgt für Einnahmeverluste und bedeutet zusätzlich eine Ungleichbehandlung unter der Betrieben.

Vom Freistaat fordert der Städtetag unter anderem, die Nachmittagsbetreuung an Schulen zu finanzieren und bei kommunalen Schulen die Personalkosten voll zu erstatten.

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