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Ungewöhnlich viele Wildunfälle

 

NEUMARKT. Eine statistische Auswertung der sogenannten "Wildunfälle" bei der Polizeiinspektion Parsberg macht einiges Kopfzerbrechen. Bereits im täglichen Dienst fällt schon auf, dass sich fast jeden Tag ein Wildunfall mit Sachschaden an Kraftfahrzeugen ereignet. Die Auswertung für das erste Halbjahr 2002 ergab  146 derartige Unfälle, die stets glimpflich, das heißt ohne Personenschaden, verliefen. Den durchschnittlichen Fahrzeugschaden schätzt die Polizei auf 1.000 Euro.

 

Besonders auffallend waren hier die Monate Mai und Juni, wo statistisch gesehen täglich 1,2 Unfälle passierten. Allein im Monat Mai 2002 wurden auf diese traurige Art 25 Rehe, fünf Hasen, ein Fuchs, ein Keiler, ein Dachs und ein Bussard "erlegt" und polizeilich gemeldet. Die Polizei weist darauf hin, dass Unfälle mit Schalenwild, z. B. Rehe, sofort gemeldet werden müssen.

 

Die Unfallorte waren über das gesamte Inspektionsgebiet verbreitet, vor allem dort, wo Waldgrenzen und Wiesen an Fahrbahnen angrenzen. Für den Parsberger Bereich heißt das fast überall. Am häufigsten war dies jedoch auf der Staatsstraße 2234, zwischen Dietfurt und Hohenfels, der Fall.

Die Polizei: „Wir bitten deshalb nochmals alle Kraftfahrzeugführer die entsprechende Vorsicht in unserer waldreichen Gegend walten zu lassen, vor allem in den Dämmerungsstunden. Gefährden Sie sich und die Tiere nicht durch unangepasste Geschwindigkeit!!!“

 

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