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Internationale Jugendbegegnung

 

NEUMARKT. Für Oberbürgermeister Alois Karl ist es ein großes Verdienst der Arbeitsgruppe für die Internationale Jugendbegegnung, dass die Vorarbeiten für die Ende Oktober beginnende „Friedenswoche“ bereits so weit fortgeschrittenen sind. „Mein herzlicher Dank gilt den Mitgliedern der Arbeitsgruppe um Bürgermeister Arnold Graf, die sich auch dieses Jahr wieder der Organisation angenommen haben. Und es zeichnet sich ab, dass wir auch heuer wieder eine belebende und erfolgreiche Jugendbegegnung mit einem interessanten Abschlusskonzert erleben werden .“ Bereits seit Februar 2002 laufen dazu die Vorbereitungen. Stattfinden wird die Jugendbegegnung vom 26.10.2002 bis 2.11.2002.

In seiner kürzlich erfolgten Sitzung hat der Arbeitskreis die Teilnehmer für die Jugendbegegnung festgelegt. So werden aus Tschechien sechs junge Musiker kommen, aus Rumänien vier und aus Ungarn haben sich bisher drei Teilnehmer gemeldet. Diese dreizehn Musiker werden voraussichtlich von drei bis vier Personen begleitet werden. Für diese Teilnehmer übernimmt die Stadt die Fahrtkosten.

Ob eine Delegation aus der russischen Stadt Dorjanka noch hinzukommt, soll sich in den nächsten Tagen klären. Deren Teilnahme hatte Stadtrat Georg Jüttner in Aussicht gestellt. Die Fahrtkosten für diese Gruppe würde der Neumarkter Unternehmer Reiß tragen.

Gescheitert ist die Teilnahme von jungen Musikern aus Kroatien. Im nächsten Jahr hofft die Arbeitsgruppe über die Vermittlung von Stadtrat Helmut Jawurek Teilnehmer für die Jugendbegegnung zu finden.

Die Namen und Adressen der bisher bekannten Teilnehmer für die diesjährige Jugendbegegnung sollen bereits jetzt an Studienrat Franz Rauch weiter geleitet werden. Er kann so bereits frühzeitig die Aufteilung der jungen Gäste aus dem Ausland auf die Gastfamilien der „Camerata-Eltern“ vornehmen. So können die Familien und die „Camerata“-Orchestermitglieder schon im Vorfeld mit ihren Kolleginnen und Kollegen brieflich, telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen. Die jungen Musiker aus den osteuropäischen Staaten werden dieses Mal bei Gasteltern untergebracht werden. Die Begleitpersonen sollen in der Pension „Am Weiher“ Zimmer erhalten.

Das vorläufige Programm für die Internationale Jugendbegegnung sieht für den 26.10.2002 gegen Abend die Anreise und die Unterbringung in den Gastfamilien vor. Eröffnet wird die Woche der Internationalen Jugendbegegnung dann am 27.10.2002 um 19 Uhr mit einem Jazzkonzert in den Sälen der Residenz. Die Woche danach ist geprägt von Proben und Workshops, in denen gemeinsam ein Konzert einstudiert wird.

Vorgesehen sind dieses Jahr eine Haydn-Sinfonie sowie von Bach eine Kantate und eines der Brandenburgischen Konzerte. Als Dirigent für das Abschlusskonzert und die Proben mit den Musikern konnte bereits Christoph Bauer gewonnen werden. Er hat von 1991 bis 1997 das Ostendorfer Gymnasium besucht und an der städtischen Musikschule Klavier und Cello gelernt. Inzwischen studiert er Dirigieren und Orchesterleitung an der Musikhochschule in Würzburg. Die Proben sollen wieder im Ostendorfer Gymnasium stattfinden.

Die große Abschlussveranstaltung am 2.11.2002 wird aus einem Konzert und einer Video-Präsentation bestehen. Dabei werden die Teilnehmer und ihre Herkunftsländer vorgestellt, Impressionen von den Proben gezeigt und auch Interviews mit den Jugendlichen zu sehen sein. Zur Abschlussveranstaltung sollen als besondere Gäste die Konsule der Teilnehmer-Länder und die Europa-Abgeordneten aus Bayern eingeladen werden.

Zu der Arbeitsgruppe, die den Jugendaustausch vorbereitet, gehören Bürgermeister Arnold Graf, Direktor Dieter Bär und Studienrat Franz Rauch vom Ostendorfer Gymnasium, Stadtrat Georg Jüttner, Rechtsdirektor Jürgen Kohler, die Kulturamtsleiterin Dr. Gabriele Moritz, der Leiter der Musikschule Wolfgang Fuchs, Sigi Müller vom Jugendbüro der Stadt und Ulrike Rödl vom Kulturamt.

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