Emil Silberhorn ist Ehrenbürger

NEUMARKT. Der langjährige Bürgermeister Emil Silberhorn wurde am Sonntag-Abend zum Neumarkter Ehrenbürger ernannt !

Bei einem Ehrenabend im Historischen Reitstadel am Vorabend seines 70. Geburtstages würdigten Vertreter aus Politik, Kultur, Kirche und von zahlreichen Vereinen und Verbänden das jahrzehntelange Wirken des "Neumarkter Kronjuwels", wie er von Oberbürgermeister Alois Karl genannt wurde.

Kindergärten, Kinderhorte, Kinderspielplätze - das sind die ersten Stichworte, die einem bei dem Jubilar einfallen. Und so eröffneten auch Kinder des Pfarrer-Ludwig-Heigl-Kinderhorts den Abend mit einem selbstgetexteten Lied: "eins ist sonnenklar, dieser Mann ist wunderbar!"

In einem launig kommentierten Diavortrag zeigte OB Karl dann den Lebensweg von Emil Silberhorn auf, rückte den Jubilar sozusagen "ins rechte Licht". Für viel Heiterkeit im Festsaal sorgten dabei viele Fotos, auf denen nicht nur Silberhorn, sondern oft auch so manch andere Anwesende mit Mode und Haartracht aus den 70er Jahren zu sehen war. Neben all den Aktivitäten bei Kolpingfamilie, Wolfsteinfreunden, Rotem Kreuz und ungezählten anderen Vereinen und Verbänden kam man aber immer wieder auf Silberhorns Engagement für Kindergarten und Spielplätze zurück: "Glückliche Kinder und glückliche Muttis in Neumarkt - das ist häufig sein Verdienst", meinte OB Karl.

Karl betonte auch die gute Zusammenarbeit des Bürgermeister-Trios, in dem er, Arnold Graf und eben Emil Silberhorn immer vertrauensvoll und gut zusammengearbeitet hätten - obwohl ja Silberhorn seinerzeit gegen ihn parteiintern als OB-Kandidat angetreten war. Der Jubilar habe immer "mit Leib und Seele" alle Aufgaben ausgefüllt, sagte Karl - was kein Wunder sei, schließlich heiße Emilius ja der "Eifrige".

Im Anschluß an den kurzweiligen Diavortrag wurde Emil Silberhorn die Urkunde zur Ehrenbürgerschaft überreicht - die höchste Auszeichnung der Stadt, mit der nach den Worten Karls bewußt sehr sparsam umgegangen werden. Die anderen zwei Ehrenbürger der Stadt, Alt-OB Kurt Romstöck und Alt-Bürgermeister Willi Gebhard, waren natürlich ebenfalls zur der Feierstunde erschienen.

Für die Träger der Kindergärten und -horte sprach danach Dekan Richard Distler ein Grußwort. Für die Kolpingfamilie ergriff Stadtpfarrer Norbert Wimmer das Wort, bevor die Theatergruppe der Kolpingfamilie mit einem kurzen Stück die Lacher auf ihrer Seite hatte. Kulturelle Beiträge kamen außerdem vom Trachtenverein Almenrausch, von der Historiengruppe "Lupus Lapis" der Wolfsteinfreunde, den Neumarkter Kindergärtnerinnen und von der Werkvolkskapelle, die den Abend schon musikalisch eröffnet hatte.

Stellvertretend für die Politik ergriff dann Staatssekretär Hans Spitzner das Wort, bevor Landrat Albert Löhner für die Sozialverbände und im Namen des Landkreises seine Glückwünsche aussprach.

Neben der Familie des Geehrten - hier wurde vor allem seine Ehefrau Traudl Silberhorn genannt - wurden auch die Bürgermeister Arnold Graf und Erich Bärl, MdB Rudolf Kraus, Bezirksrat Hans Bradl, Alt-Landrat Josef Werner Bauer, Pfarrer Peter Loos, Vertreter der Ordensgemeinschaften, des Klinikums, der Banken, Behörden und der Wirtschaft begrüßt.

Nach dem offiziellen Teil lud Emil Silberhorn zu einem Stehempfang im Foyer des Reitstadels, der sich bis nach Mitternacht zog - eine willkommene Gelegenheit der zahlreichen Gäste, dem Geehrten gleich die Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstag auszusprechen.

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