Ältestes Ehrenamt der ErdeNEUMARKT. Sie bekleiden das älteste Ehrenamt der Erde - und sind auch heute noch trotz Satelitenvermessung die wichtigsten Leute, wenn es Grenz-Stein-Streit geht: Die Feldgeschworenen. "Sie sind wahre Aushängeschilder für vorbildliches gesellschaftliches Engagement und ein wichtiges Bindeglied zwischen Staat und Bürgerschaft. Unser Staat bleibt dank Ihrer wertvollen Arbeit auch bei hoheitlichen Aufgaben in engem Kontakt mit den Bürgern." Mit diesen Worten ehrte Landrat Albert Löhner am Donnerstag im Landratsamt langjährige Feldgeschworene im Auftrag des bayerischen Finanzministers. Die Feldgeschworenen haben nach Aussage des Landkreischefs auch in Zeiten der Digitalisierung eine große Bedeutung bei Vermessungsarbeiten und Grenzfestlegungen. Als örtlich angesehene und vereidigte Vertrauenspersonen tragen sie wesentlich dazu bei, Grenzstreitigkeiten und Nachbarzwist zu vermeiden und seien deshalb für das gute Zusammenleben in den Gemeinden und Dörfern wichtige Pfeiler, die zu Recht und mit Stolz die Ehrenurkunde des Finanzministers entgegennehmen können, so der Landrat bei der Überreichung im Landratsamt. Für 40jährige Tätigkeit als Feldgeschworene wurden Franz Mosandl, Eismannsberg und Josef Kastner, Braunshof, und für 25jährige Tätigkeit Leonhard Bachhofer, Hofen, Michael Baumann, Großberghausen, JohannEnglmann, Großberghausen 1, und Johann Weihrich, Kleinberghausen ausgezeichnet. Zu den ersten Gratulanten zählte Freystadts Bürgermeister Willibald Gailler und der Chef des Vermessungsamtes Neumarkt, Direktor Karl-Heinz Zweckerl. Erstellt am
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