Erstmals auf Streife

NEUMARKT. Acht junge Polizeibeamte aus dem Landkreis Neumarkt gehen in diesen Tagen erstmals "auf Streife".

25 Auszubildende aus dem Bereitschaftspolizeistandorten Dachau, Königsbrunn und Sulzbach-Rosenberg begrüßte der stellvertretende Leiter der Polizeidirektion Regensburg, Polizeidirektor Wolfgang Mache, am Montag in den Räumlichkeiten der Polizeidirektion Regensburg am Minoritenweg.

Bei den Frauen und Männern handelt es sich um Polizeibeamte, die ihre Ausbildung am 01. März 2004 begonnen haben. Sie haben in der anstehenden Informationswoche, die sie bei verschiedenen Polizeidienststellen verbringen, die Möglichkeit ihr berufliches Selbstbild zu überprüfen oder ggfs. zu korrigieren. Die 23 Männer und zwei Frauen werden in der Woche vom 19. bis 23. April 2004 heimatnah bei den jeweiligen Polizeidienststellen in der Beobachterrolle den Dienst der uniformierten Kollegen begleiten.

Elf der Beamten kommen aus dem Landkreis Regensburg, zwei aus dem Regensburger Stadtgebiet, acht aus dem Landkreis Neumarkt und die restlichen vier aus dem Landkreis Cham. Während der Informationswoche sollen sie den Dienstleistungsgedanken des Polizeiberufs in Form praktizierter Bürgernähe als einen wesentlichen Aspekt des polizeilichen Selbstverständnisses kennen lernen. Gleichzeitig sollen ihnen die Organisationsstrukturen sowie polizeiliche Einsatzmittel näher gebracht werden. Die Berufsanfänger im Alter von 18 bis 25 Jahren haben entweder eine abgeschlossene Berufsausbildung oder die mittlere Reife bzw. das Abitur "in der Tasche".

Wolfgang Mache stellte seinen Ausführungen die Aussage voran, dass der normale Streifen- und Schichtdienst der Grundstock des Polizeiberufes und damit der Inneren Sicherheit sei. Erfreuliche Ereignisse aber auch der Umgang mit Gewalt, Leid und dem Tod seine Bestandteile des polizeilichen Alltags. Kaum ein Beruf biete eine solche Abwechslung und Vielfalt wie der von den Aspiranten gewählte.

Auf die verschiedenen Aufgaben und Fachgebiete gingen die Leiter der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Regensburg, Polizeirat Alexander Grinöw sowie Polizeihauptkommissar Erich Banzcyk als Chef des Einsatzzuges ein.

So werden die jungen Polizeibeamten in den nächsten Tagen zur Tages- und Nachtzeit unterwegs sein - auf Streifenfahrt oder als Fußstreife. Sie werden dabei ihren erfahrenen Kollegen "über die Schulter schauen". Dies alles mit dem Ziel sich klar zu werden, ob die Wahl des Berufes richtig war und ist. <> Text: Polizeidirektor Wolfgang Mache begrüßt die 25 Berufsanfänger aus dem Bereich der Polizeidirektion Regensburg

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