Bierabsatz gestiegenNEUMARKT. Der Bierabsatz der bayerischen Brauereien ist im Jahr 2003 gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent oder 395 200 Hektoliter auf 22,9 Millionen Hektoliter gestiegen.Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, stand hierbei einem Plus im Inlandsverkauf um 1,2 Prozent auf 21,0 Millionen Hektoliter eine beachtliche Steigerung der Exporte um 9,7 Prozent auf knapp 1,8 Millionen Hektoliter gegenüber. Die Exportquote erhöhte sich weiter auf 7,8 Prozent und hat sich damit innerhalb von 10 Jahren mehr als verdoppelt. Unter den Bundesländern rangiert Bayern beim Bierabsatz mit einem Anteil von 21,7 Prozent hinter Nordrhein-Westfalen (25,3 Prozent) an zweiter Stelle, hält aber bei der Zahl der Brauereien mit 641 bzw. 50,6 Prozent weiter unangefochten die Spitzenposition in Deutschland. Der Bierabsatz der bayerischen Brauereien (ohne alkoholfreies Bier und Malztrunk) erhöhte sich im Jahr 2003 gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent bzw. 395 200 Hektoliter auf 22,9 Millionen Hektoliter. Im Bierabsatz ist neben der Eigenproduktion der Brauereien auch das im Inland sowie in den Ländern der Europäischen Union hinzugekaufte Fremdbier enthalten. Weiter rückläufig blieb dagegen die Zahl der in Bayern betriebenen Braustätten, die sich im Jahr 2003 allerdings lediglich um 2 auf 641 verringerte. Trotz dieses Rückgangs befanden sich mit 50,6 Prozent noch über die Hälfte der deutschen Brauereien in Bayern. 1994 waren es allerdings noch 58 Prozent. Knapp 92 Prozent des bayerischen Bierabsatzes, nämlich 21,0 Millionen Hektoliter, wurden im Bundesgebiet verkauft. Gegenüber 2002 bedeutete dies einen Anstieg um 241 700 Hektoliter bzw. 1,2 Prozent. Noch besser als das Inlandsgeschäft entwickelte sich der Bierabsatz ins Ausland. Im Jahr 2003 gingen knapp 1,8 Millionen Hektoliter des Gerstensaftes in den Export, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 158 000 Hektolitern bzw. 9,7 Prozent. Die Exportquote, die 1993 erst 3,8 Prozent betrug, stieg weiter auf 7,8 Prozent. Während sich der Bierabsatz in die EU-Länder um 8,9 Prozent auf gut 1,4 Millionen Hektoliter erhöhte, nahm die Ausfuhr in Drittländer sogar um 12,9 Prozent auf 357 200 Hektoliter zu. Acht Zehntel des Bierexports wurden 2003 in Länder der Europäischen Union geliefert. Schließlich gingen noch 100 700 Hektoliter, und damit 4,4 Prozent weniger als im Vorjahr, als Haustrunk unentgeltlich an die Beschäftigten der Brauereien. Unter den Bundesländern erzielten die bayerischen Brauereien mit einem Anteil von 21,7 Prozent den zweithöchsten Bierabsatz. Übertroffen wurden sie lediglich von den Braustätten in Nordrhein-Westfalen. Deren Bierabsatz lag 2003 bei knapp 26,7 Millionen Hektolitern (6,7 Prozent weniger als im Vorjahr), was einem Anteil von 25,3 Prozent entsprach. Erstellt am
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