Die Fahrradsaison beginntNEUMARKT. Angesichts der zahlreichen Straßensperrungen in Neumarkt ist es nicht die schlechteste Idee, für kürzere Strecken aufs Fahrrad zu steigen. In einer Presse-Mitteilung gibt die Polizei Tipps, wie die Fahrradtour zu einem Vergnügen ohne Reue wird.
Nachdem nun endlich die letzten
Schneereste verschwunden sind, startet auch wieder die neue Fahrradsaison.
Sicherlich werden auch die eben begonnenen Osterferien manchen Radler dazu
animieren, nach der langen Winterzeit wieder aufs Rad zu steigen. Die in
Kellern und Schuppen verstauten Drahtesel werden daher wieder ans Tageslicht
gebracht und vor der ersten Spritztour mal kurz beäugt. Ist genügend Luft in
den Reifen, so geht's auch schon los.
Bevor es so aber so weit ist, sollten die Radler jedoch die notwendige Sorgfalt und Verantwortung walten lassen. Dies ist der Appell der Polizei. Überprüfen Sie also nicht nur den Luftdruck, der zwischen 2,8 und 3,0 Bar betragen soll. Mit richtig aufgepumpten Reifen fahren Sie deshalb deutlich kräfteschonender aber auch komfortabler. Fast 70 Prozent aller Radler fahren nämlich mit zu geringem Luftdruck. Funktioniert die Beleuchtung und sind die Scheinwerfer und Reflektoren (Pedale/Reifen) sauber? Sind alle Schrauben und Fixierungen auf einen festen Sitz überprüft und Rahmen, Lenker und Vorderradgabel stabil? Wichtig ist auch eine gründliche Reinigung des Gefährts. Verschmutzungen können dazu führen, dass bewegliche Teile, Seilzüge oder die Kette schwerfällig werden, haken oder rosten. Bevor Sie Ihr erstes Fahrziel ansteuern, sollten Sie natürlich die Bremsen überprüfen. Deren Wirkung sollte spätestens nach einem Drittel des Durchziehens des Bremshebels einsetzen. Wenn dies nicht der Fall ist, müssen sie nachgestellt werden. Auch in der "hellen Jahreszeit" empfiehlt sich zur Erhöhung Ihrer Sicherheit eine auffällige Kleidung. Etwa 10.000 Radler verunglücken jährlich in Bayern. Viele davon ziehen sich schwere Kopfverletzungen zu. Wer also "Köpfchen" hat, schützt sich mit einem Helm. Der verringert das Verletzungsrisiko um etwa 65 Prozent. Gute Helme haben ein "GS" oder "CE"-Zeichen. Es bestätigt, dass der Kopfschutz die DIN-Norm 1078 erfüllt. Achten Sie beim Kauf darauf! Wichtig ist auch der richtige Sitz des Helms. Durch Polster kann er so angepasst werden, dass er nicht wackelt. Eine große Akzeptanz, die sicherlich auch auf die polizeilichen Verkehrsschulungen zurückzuführen ist, hat der Helm bei Kindern. Was diesen recht ist, muss den Eltern in ihrer Vorbildfunktion billig sein. Sollten Sie in die Abendstunden geraten, so schalten Sie rechtzeitig Ihr Licht ein! Benutzen Sie auch immer Radwege oder die für Radfahrer vorgesehenen Verkehrsführungen! Vorausschauendes Fahren und das rechtzeitige Signalisieren mit Handzeichen dienen Ihrer Sicherheit! Achten Sie auf Kinder sowie behinderte und ältere Mitbürger! Für ein Kind ist das Fahrrad gleichzeitig Spiel-, Sport- und Fortbewegungsgerät. Deshalb sind an das kindgerechte Zweirad besondere Anforderungen zu stellen. Das erste Rad - erst ab dem vierten Lebensjahr - sollte ein Kinderspielrad sein. Erst wenn Ihr Spross dieses sicher beherrscht, soll ein "Kinderfahrrad" gekauft werden. Dies auch deshalb, da Kinder bis zum achten Lebensjahr auf Gehwegen fahren müssen und sie bis zum zehnten Geburtstag benutzen dürfen. Wenn Sie all diese Tipps und Anregungen befolgen, dann sollte der wohlbehaltenen Rückkehr vom ersten Ausflug des Jahres nichts mehr im Wege stehen. Erstellt am
(Seitenanfang)
|
Schreiben Sie uns ! E-Mail-Kontakt Anzeigen
|