Eigenes Radio-ProgrammNEUMARKT. Der Landkreis Neumarkt, die Sparkasse Neumarkt-Parsberg und die Gemeinde Postbauer-Heng haben die Errichtung einer Außenstelle der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg auf dem Dillberg gefördert und unterstützt.In diesem Zusammenhang wurde ein Versuchssender aufgebaut, über den ein Campus-Radio-Programm zu Forschungszwecken abgestrahlt wird. An diesem Projekt können sich interessierte Personen beteiligen. Um mit dem Projektleiter Prof. Dr. Lauterbach in Kontakt kommen zu können und sich aus erster Hand über das Projekt und die Möglichkeiten zur Teilnahme informieren zu lassen, findet eine Informationsveranstaltung am 29. März um 17 Uhr in die Aula des Landratsamtes statt. Die Fachhochschule Nürnberg führt unter dem Titel "Campus-Radio" ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt durch, mit dem die Eignung des neuen digitalen Rundfunksystems für Kurzwelle für lokalen Rundfunk untersucht wird. Auf Anregung und mit Förderung des Landkreises Neumarkt konnte dieses Projekt auf das Gebiet rund um den Dillberg ausgedehnt werden, da dort mit Unterstützung des Bayerischen Rundfunks eine Außenstelle der Fachhochschule mit einem Versuchssender im 11-Meter-Band aufgebaut werden konnte. Näheres zu diesem Projekt im Internet unter www.ai.fh-nuernberg.de/Professors/Lauterbach/Lauterb.htm Gegenstand der Untersuchungen ist vor allem, wie zuverlässig der Empfang in diesem Frequenzbereich ist und welche Störungen und Probleme eventuell auftreten Interessierte können als Testhörer an diesem interessanten und hochaktuellen Projekt teilnehmen. Empfangen kann man das Campusradio mit einem 26 MHz - Empfänger und einer speziellen Software für den PC. Die Empfänger werden als komplette Bausätze mit einer ausführlichen Bauanleitung von der FH zum Selbstkostenpreis von 26 Euro abgegeben und können in 2-3 Stunden zusammengebaut werden, wenn man etwas Erfahrung mit einem Lötkolben hat. Die Funkamateure des Ortsverbands Neumarkt des Deutschen Amateur Radio Clubs haben sich bereit erklärt, Bastelwillige beim Aufbau und der Inbetriebnahme der Empfängerbausätze zu unterstützen. Mit der Empfängersoftware kann man dann das Campus-Radio hören, aber auch Protokolldateien erstellen und an die FH zur Auswertung schicken. Daraus kann die Fachhochschule die erforderlichen Informationen zur Versorgungssicherheit ableiten. Je mehr Testhörer teilnehmen, desto aussagekräftiger ist die Studie. Interessenten können auch dadurch an diesem Projekt teilnehmen, dass Sie - einmalig oder regelmäßig - Radioprogramme gestalten. Einige Sendungen werden von Studierenden der Fachhochschule gestaltet, es sind aber noch Programmplätze frei, die von interessierten Gruppen aus dem Landkreis Neumarkt gefüllt werden können. Zur Produktion der Sendungen ist ein kleines Studio in der Fachhochschule vorhanden, es können aber auch fertig produzierte Beiträge gesendet werden. Erstellt am
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