Richtfest am 4. Bauabschnitt

NEUMARKT. Am Freitag-Vormittag konnte für den vierten und vorletzten Bauabschnitt am Neumarkter Klinikum Richtfest gefeiert werden. Landrat Albert Löhner sprach dabei den "qualitativ hochwertigen Ruf" des Kreiskrankenhauses "weit über unsere Landkreisgrenzen hinaus", aber auch die harte Konkurrenzsituation an, in der sich die Kliniken derzeit befinden.

Zuvor hatte Löhner Staatssekretär Heike vom Bayerischen Staatsministerums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Vertreter der Regierung, der Kommunalpolitik, der Kostenträger, der Ärzteschaft, des Kreistages und der verschiedenen Neumarkter Behörden begrüßt.

Vor dem jetzt anstehenden fünften Bauabschnitt bat Landrat Löhner Staatssekretär Heike dringend um Unterstützung bei der Aufnahme des Neumarkter Klinikums ins Krankenhausbauprogramm. Dabei hob Löhner hervor, dass der Landkreis alle bisherigen Baumaßnahmen vor- und zwischenfinanziert hat. Man habe "auch wegen der jetzt sehr zögerlich fließenden Mittel des Freistaates" enorme Vorleistungen von rund 20 Millionen Euro erbracht. Eine Aufnahme spätestens im nächsten Jahr sei zwingend notwendig.

Das Neumarkter Klinikum wird dann für über 80 Millionen Euro auf einen Standard gebracht sein, der für Patienten und Personal gleichermaßen angemessene Bedingungen für die Genesung bzw. Arbeit bietet. Löhner: "Wir zeigen damit, dass uns unser Klinikum nicht nur verbal am Herzen liegt, sondern wir handeln und investieren auch entsprechend".

Der erste Bauabschnitt, die Sanierung und Erweiterung der OP-Abteilung, für knapp 12,1 Millionen Euro wurde von 1995 bis 1998 errichtet.

Der zweite Bauabschnitt umfasste die Erweiterung Richtung Norden mit Intensivpflege, Notaufnahme, Normalpflege, Sanierung der Eingangshalle und Entbindungsabteilung und wurde in den Jahren 1997 - 2001 mit einem Kostenaufwand von nahezu 20 Millionen Euro auf einen modernen Standard gebracht.

Ende letzten Jahres konnte man dann auch der dritte Bauabschnitt, die Sanierung der Patientenzimmer mit einem Volumen von knapp 20 Millionen im Hauptbau abschließen, so dass sich nun alle Zimmer auf modernsten Standard befinden.
Von 2001 bis 2002 wurde als Kontingentmaßnahme die Hauptabteilung Urologie für 1,5 Millionen Euro geschaffen.

Der jetzt bereits im Rohbau stehende 4. Bauabschnitt umfasst:
  • drei zweigeschossige, pavillonartige Neubauten mit Zentrallabor und Physikalischer Therapie im Untergeschoss sowie den Chefarztambulanzen im Erdgeschoss
  • die Erweiterung der Eingangshalle zur Erschließung der Neubauten
  • die Erweiterung der Strahlentherapie unterhalb der Eingangshalle um das Afterloading
  • sowie die Generalsanierung der Küche


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