Stühle noch leerNEUMARKT. "Wir werden sicher zwei intensive Arbeitstage haben", meinte Oberbürgermeister Alois Karl im Hinblick auf das am Donnerstag beginnende Auswahlverfahren für den Architektenwettbewerb zur Stadthalle. "Aber ich freue mich schon darauf und bin gespannt, was uns da an Plänen und Modellen erwartet."
Mit im Preisgericht sind auch die Sachpreisrichter, darunter neben Oberbürgermeister Karl und Bürgermeister Arnold Graf der Stadtrat der UPW Dr. Werner Mümmler, Ministerialrat Dr. Michael Mihatsch vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie der Geschäftsführer der Stadthalle Rosenheim Heinz-Werner Bleyl. Als sachverständige Berater gehören Rüdiger Klein aus Eichstätt, Stadtrat und Kulturreferent Dr. Rüdiger Schmiedl sowie Kulturamtsleiterin Dr. Gabriele Moritz dem Preisgericht an. Bereits ab Samstag, 24.1.2004 werden alle 468 eingegangenen Arbeiten einschließlich der 46 detaillierteren Ausarbeitungen aus dem zweiten Durchgang des Wettbewerbs zusammen mit den Preisträgern in einer Ausstellung in der Großen Jurahalle der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Den Auftakt bildet eine Bürgerversammlung am 24.1.2004 um 14 Uhr, in der Oberbürgermeister Karl und Stadtbaumeister Müller-Tribbensee über den Wettbewerb und die Preisträger informieren werden. Anschließend sollen Führungen durch die ausgestellten Arbeiten folgen. Am 24.1.2004 ist die Ausstellung dann noch bis 19 Uhr zu besichtigen. Die weiteren Öffnungszeiten sind bis zum Ende der Ausstellung am 2.2.2004: Montags bis Freitags von 14 bis 19 Uhr, Samstag (31.1.2004) und an den beiden Sonntagen von 10 bis 19 Uhr. Am 12.5.2003 hatte die Stadt Neumarkt den Realisierungswettbewerb für die Stadthalle bekannt gemacht. Ab 4.6.2003 wurden dann die Unterlagen für den Wettbewerb an die interessierten Architektenbüros ausgegeben. 808 Büros hatten die Unterlagen angefordert, 468 davon hatten zum Wettbewerb Planentwürfe im Maßstab 1:500 eingereicht. Im ersten Durchgang des Verfahrens hatten die Preisrichter dann am 7. und 8.10. 2003 aus diesen 468 Architektenentwürfen die 46 ausgewählt, die nun in die engere Wahl gekommen waren. Bis Dezember 2003 hatten die ausgewählten Planer danach Zeit gehabt, ihre Entwürfe im Maßstab 1:200 sowie als Modelle im Maßstab 1:500 abzuliefern. Erstellt am
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